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Traumaorientierte Gruppentherapie

Angst

Aus der Isolation in die Freiheit und Selbstbestimmung!

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen begründeter, rationaler Angst und scheinbar unbegründeter, irrationaler Angst. In der Therapie ist der Focus auf der irrationalen Angst. Um die Lesbarkeit des Textes zu verbessern, wird meistens nur von Angst die Rede sein. Es ist aber immer die irrationale Angst gemeint.

Du wirst Dein ganzes Leben mit Filmen, Büchern, Berichten und Informationen konfrontiert, die Dir entweder Angst machen oder von der Angst anderer erzählen. Du lebst mit Menschen, die Angst haben, Du begegnest Menschen, die Angst haben und Du hast selbst Angst. Angst ist allgegenwärtig!

Oft verstehst Du nicht, warum und wovor Du jetzt gerade Angst hast. Du suchst nach Gründen, bei der Politik, den Konzernen, der Kirche, den Ausländerinnen, den Unbekannten, den Andersdenkenden, der fremden Religion, dem unsympathischen Nachbarn, den ungerechten Mitmenschen, Partnerinnen, Eltern, Lehrerinnen, einem scheinbar neuen und bedrohlichen Virus! Du suchst überall – nur nicht bei Dir selbst!

Und noch öfter bemerkst Du gar nicht, dass Du Angst hast. Du bist müde, aufgekratzt, genervt, aggressiv, lustlos, deprimiert, unkonzentriert, fahrig, zerstreut, ungehalten oder Du fühlst Dich leer, ausgebrannt, erschöpft, kraftlos oder traurig, nicht selten verschleierst Du mit diesen Zuständen und Gefühlen Deine Angst. Du willst nicht, dass jemand bemerkt, dass Du Angst hast und Du selbst willst sie auch nicht spüren.

Vielleicht fragst Du Dich:

Warum habe ich Angst vor etwas, das rational betrachtet gar keine Bedrohung darstellt? Wie kann es sein, dass mir nicht bewusst ist, dass ich Angst habe? Warum verstecke ich meine Angst? Wovor habe ich soviel Angst, dass ich meine Angst sogar vor mir selbst verstecke?

So oder ähnlich könnten Deine individuellen Fragen lauten:

  • Warum habe ich vor Prüfungen soviel Angst, dass mein Kopf wie leergefegt ist und ich mich an nichts von dem erinnere, was ich wochenlang gelernt habe und gestern noch wusste?
  • Warum habe ich soviel Bammel vor einem Vorstellungsgespräch, dass ich kein Wort mehr rausbringe und über mich selbst nichts mehr sagen kann, so als ob ich mich gar nicht kenne?
  • Warum traue ich mich nicht auf die Tanzfläche zu gehen und mit den anderen zu tanzen, mich zu zeigen und glücklich zu sein, obwohl ich das so gerne würde?

In der Traumaorientierten Gruppentherapie „Angst“ hast Du die Möglichkeit, Deine Antwort auf all diese Fragen zu finden.

Woher kommen die Ängste?

Diese scheinbar unbegründeten Ängste sind Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung die aus den traumatischen Erfahrungen Deiner frühen Kindheit resultiert.

  • Du hast Angst vor Verlust, weil Du in Deiner Kindheit keine verlässliche Bindung erfahren hast.
  • Du hast Angst vor Vernichtung, weil Du in Deiner Kindheit keine Sicherheit erfahren hast.
  • Du hast Angst vor Nähe, weil Du in Deiner Kindheit keine oder zu viel Geborgenheit, Vereinnahmung oder Körperkontakt erfahren hast.

Wenn Du die Geborgenheit der Gebärmutter verlässt, gehst Du davon aus, dass auch weiterhin für Deine Bedürfnisse gesorgt ist. Geschieht das nicht, entwickelst Du kein Vertrauen. Das durch übernommene Traumata (Transgenerationale Traumatisierung) sowieso schon geschädigte Urvertrauen kann diesen Mangel nicht ausgleichen. Dein System wird sehr früh gestresst und Du entwickelst keine entspannte Wachsamkeit, sondern angespannte Alarmbereitschaft.

„Du beginnst damit, Dir Sorgen um morgen zu machen!“

Angst und Posttraumatische Belastungsstörung.

Wenn Du in Gefahr gerätst, unterstützt Dich Dein Nervensystem mit Abwehr- und Fluchtimpulsen dabei, der Bedrohung zu entkommen. Ist die Bedrohung so groß, dass Du ihr nicht entkommen kannst, erleidest Du einen Schock. Der Energiefluss in einzelnen Bereichen Deines Nervensystems und Körpers gerät ins Stocken und gefriert. Ist Dein Nervensystem in der Lage den Schock zeitnah zu verarbeiten, beginnt die Energie wieder zu fließen und alles ist gut. Gelingt das nicht, wird aus dem Schock ein Trauma. Wird auch das Trauma nicht verarbeitet, entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

„Dein Nervensystem ist grundsätzlich in der Lage einen Schock zeitnah zu verarbeiten. Gelingt das nicht, wird aus dem Schock ein Trauma. Wird auch das Trauma nicht verarbeitet, entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung.“

Die betroffenen Teile Deines Nervensystems und damit korrespondierende Bereiche Deines Körpers (Bindegewebe, Faszien, Muskeln, Bewegungsapparat) bleiben möglicherweise lebenslang schockgefroren (verhärtet, verspannt, verklebt, schmerzhaft, schwach, zerbrechlich, empfindlich). So kann auch ein rückblickend scheinbar unbedeutendes Ereignis zu einer lebenslangen Belastung werden.

Angststörungen in jeder denkbaren Form, von Prüfungsangst bis Panikattacke, sind Symptome der PTBS. Dein Abwehrverhalten und Deine Überlebensstrategien sind weitere Symptome, sie lösen individuelle, dissoziative Verhaltensmuster aus, um Dich vor erneutem Schaden zu schützen. In ihnen sind traumatische Ereignisse, geschädigte Persönlichkeitsanteile und dazu gehörende Auslöser gespeichert.

Für die ständige Kontrolle Deines Umfeldes und Deiner Impulse benötigen Überlebensstrategien einen Teil Deiner Lebensenergie. Um bei den übrigen Lebensfunktionen Energie zu sparen, beginnst Du beispielsweise flacher zu atmen, was ebenfalls zu unterschiedlichen Erkrankungen und Störungen führen kann.

Ängste, ihre Auswirkungen und mögliche Entstehungsprozesse:

Existenzangst

Vielleicht kennst Du das Gefühl, wenn etwas, das selbstverständlich für Dich ist, worauf Du Dich verlassen hast, etwas, das Du als sicher vorausgesetzt hast, plötzlich weg ist (z.B. Partnerin, Arbeitsstelle oder Besitzverlust). Du weißt für einen Moment oder auch für längere Zeit nicht, ob und wie es weiter geht. Du hast Angst – Existenzangst.

Wenn Du mit Deiner Geburt die Geborgenheit und sichere Versorgung im Bauch Deiner Mutter verlassen musst und vor dem Durchtrennen der Nabelschnur nicht auf den Bauch Deiner Mutter gelegt wirst, ist alles, worauf Du Dich bisher verlassen konntest, von einem Moment auf den nächsten weg. Du begreifst nicht, wo Du jetzt bist, aber Du merkst, dass keine Nahrung mehr kommt und fühlst Dich nicht mehr sicher. Als Säugling hast Du kein Gefühl für Zeit, für Dich existiert nur „jetzt“ – nicht was vorher war oder nachher kommt – und jetzt ist alles weg. Du hast Angst – Existenzangst.

Bindungsstörung – Verlusttrauma – Beziehungsangst

Wenn Deine Eltern Dich und Deine Bedürfnisse in der frühen Kindheit nicht wahrgenommen haben, hattest Du keinen Spiegel um Dich selbst zu erkennen. Das machte es für Dich sehr schwierig, eine Beziehung zu Dir und Deiner Umwelt aufzubauen. Du konntest weder Deinen eigenen Raum bestimmen und die Grenzen festlegen, noch hast Du gelernt, den Raum und die Grenzen anderer zu erkennen und zu respektieren. So ist es Dir nicht möglich, Deinen Platz im Leben zu finden, Du befindest dich ständig in Abhängigkeiten und Verstrickungen.

„Du hast keine gesunde Beziehung zu Dir selbst und bist aus diesem Grund nicht fähig, Beziehungen zu anderen aufzubauen.“

Deine Eltern haben Dich in ihren Alltag, ihre Illusionen und Hoffnungen eingebaut, ohne Dich und Deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Sie haben in Dir einen Menschen gesehen, den sie verloren haben und sich sehnlichst zurückwünschten oder sie haben versucht, aus Dir das Kind zu machen, das sie eigentlich wollten.

Sie verwechseln Dich mit:

  • einem Geliebten, mit dem sie nicht zusammenkommen konnten.
  • einem abgegangenen Zwilling (Vanishing Twin).
  • einem Kind, das sie verloren haben.
  • einem Bruder, den sie nie hatten.
  • einer Schwester, die sie nie hatten.
  • einem verstorbenen Familienmitglied, das sie sehr vermissen.

„Deine Eltern werden Dich solange verwechseln, bis sie ihr eigenes Verlusttrauma aufgearbeitet haben.“

Mit der Zeit ist in Dir die Überzeugung gereift, dass es Deine Schuld ist, wenn Deine Eltern Dich nicht wahrnehmen. Du glaubst bis heute, dass niemand Interesse an Dir hat:

  • Weil Du es nicht wert bist.
  • Weil Du schlecht bist.
  • Weil Du böse bist.
  • Weil Du etwas falsch gemacht hast.
  • Weil Du hässlich bist.
  • Weil Du nicht liebenswert bist.
  • Weil Du …

„Du hast ständig Angst, etwas falsch zu machen und unangenehm aufzufallen.“

  • Du bist so sehr damit beschäftigt alles richtig zu machen, dass Du gar nicht bemerkst, dass es niemanden gibt, der es Dir – recht machen kann.
  • Du bist so sehr damit beschäftigt zu kontrollieren, ob Du mit Deinen Bedürfnissen wahrgenommen wirst, dass Du die Bedürfnisse anderer nicht beachtest.
  • Du bist so sehr damit beschäftigt liebenswert zu sein, dass Du gar nicht erkennst, dass es niemanden gibt, der es (in Deinen Augen) wert ist, von Dir geliebt zu werden.

Angst vor Deinem Potential und Deiner Kraft!

Deine Eltern haben Dich in ihren Alltag und ihre Vorstellungen und Erwartungen eingebaut, ohne Dich und Dein Potential zu beachten. Sie haben versucht, durch Dich ihre eigene Kindheit zu korrigieren und ihre unerfüllten Wünsche auf Dich übertragen. Beispielsweise wollten sie, dass Du Medizin studierst, obwohl das gar nicht zu Dir passt. Oder Deine Eltern wollten nicht, dass Du Dich entwickelst und anders wirst, sie haben Dir verboten zu studieren, obwohl Du das Zeug dazu hast. In beiden Fällen ist es Dir nicht möglich, Dein Potential zu entfalten und Deine Aufgabe im Leben zu finden.

Du lebst Dein Leben nach den Vorstellungen und Erwartungen Deiner Eltern und hast soviel Angst vor Deinem Potential und Deiner Kraft, dass Du dieses Leben vorziehst, obwohl Du weißt, dass es nicht Dein eigenes ist.

Kleine und große Ängste

Du bist unzufrieden und verwirrt, weil sich das Leben, das Du führst, falsch anfühlt. Aber Du weißt weder wie es richtig wäre, noch wo Du hingehörst oder dass ein Platz und eine Aufgabe für Dich vorgesehen sind. Um am Leben teilnehmen zu können, musst Du so tun als ob Du dazu gehörst, Deinen Platz kennst und weißt was Du zu tun hast.

Du hast Dir aus den Projektionen, Vorstellungen, Erwartungen, Illusionen und Reaktionen Deiner Eltern eine Identität aufgebaut. Von da an warst Du zwei, Du selbst – klein, versteckt und unterdrückt im Hintergrund und Deine Identität als schöne, bunte Kulisse davor. Damit dieser Schwindel nicht auffliegt, musst Du ständig darauf achten, Dich richtig zu verhalten und nicht aufzufallen. Dein Alltag wird von kleinen und großen Ängsten bestimmt!

Beispielsweise hast du Angst davor,

  • dass alle merken, dass Du ihnen was vormachst.
  • nicht gut genug zu sein.
  • dass die Frisur nicht sitzt.
  • nicht beachtet zu werden.
  • dass andere sehen, dass Du Angst hast.
  • dass alle merken, dass Du es warst, der gerade gepupst hat.
  • dass andere Dich nicht leiden können.
  • dass Du gerade was Blödes gesagt hast.
  • dass alle merken, dass Du die Antwort nicht weißt.
  • dass Du schlecht riechst.
  • dass alle merken, dass Du ganz dringend aufs Klo musst.
  • dass alle Dich anstarren.
  • dass die merken, dass Du sie nicht magst.
  • dass die merken, dass es Dir nicht schmeckt.
  • dass jemand merkt, dass Du den Witz gar nicht verstanden hast.
  • die Wahrheit zu sagen.
  • jemanden zu kritisieren.
  • auf jemanden loszugehen.
  • jemanden anzuschreien.
  • Nein zu sagen.
  • Ja zu sagen.
  • jemanden zu lieben.
  • Dich selbst zu lieben.
  • abgelehnt zu werden.
  • die Prüfung nicht zu bestehen.
  • zu dick zu werden.
  • etwas zu essen.
  • den Mund aufzumachen.
  • Fragen zu stellen.
  • im Kino während dem Film aufzustehen.
  • dass alle merken, dass Du gar nicht hier sein willst.
  • dass alle merken, dass Du sie blöd findest.
  • eine Veranstaltung vorzeitig zu verlassen, weil Du sie blöd findest.
  • dass andere mit dem Finger auf Dich zeigen.
  • dass andere besser sind als Du.
  • dass Du zu langsam bist.
  • dass Du zu dumm bist.

Um das auszuhalten und zu funktionieren ohne aufzufallen, bist Du ununterbrochen damit beschäftigt Deine Umgebung zu scannen, um Dich selbst und alle anderen zu kontrollieren und zu bewerten. Das isoliert Dich gleichermaßen von Dir selbst und Deiner Umwelt.

Angst, Kontrolle und Isolation!

Du hast Angst nicht wahrgenommen zu werden und gleichzeitig fürchtest Du Dich davor, dass Dich jemand sieht. Um zu verhindern enttarnt zu werden, erlaubst Du niemandem, auch nicht Dir selbst, mit Deinen wahren Gefühlen in Kontakt zu kommen und unterdrückst Deine Ängste, um sie selbst nicht zu spüren.

Du bist weder als Du selbst noch in Deiner Identität authentisch! Du lebst fremdbestimmt von all diesen kleinen und großen Ängsten, in der Isolation zwischen Dir selbst und Deiner Identität! Wenn Du das als Deine Wahrheit anerkennst, bist Du schon dabei, das Tor zur Freiheit zu öffnen.

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Wenn du Angst vermeidest, führt sie in die Isolation.
Wenn du Angst zulässt führt sie in die Freiheit.

– Thomas

Angstgruppe | Traumaorientierte Gruppentherapie im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie | Heilpraktikerin Petra M. Quack

Zwischen mir und meiner Liebe steht meine Angst

Kontaktangst, Beziehungsangst und Bindungsangst sind Symptome des Symbiosetraumas – sie bestimmen mein Beziehungsverhalten.

Jede dieser Ängste kommt in 4 Ebenen vor:

  1. Ich habe Angst vor Kontakt, Beziehung und Bindung
  2. Ich habe Angst davor keinen Kontakt, keine Beziehung und keine (Ver)Bindung zu haben oder dass ich mich nicht auf andere einlassen kann / will.
  3. Ich habe Angst davor Kontakt, Beziehung und Bindung zu verlieren.
  4. Ich habe Angst davor, dass ich nicht Fähig bin Kontakt, Beziehung und Bindung zu mir selbst zu haben (mich auf mich selbst einzulassen).

Bis zu dem Moment, in dem diese Ängste durch das Zusammentreffen äußerer Reize und eigener Erwartungen oder Vorstellungen aktiviert werden, existieren sie weitgehend unbemerkt in meinem Unterbewusstsein. Sie gehören zu meiner Überlebensstrategie, aus der wiederum mein Verhalten, meine Gewohnheiten sowie meine Überzeugungen entstanden sind. Ich werde mich mit den Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Überzeugungen auseinandersetzen, die ich entwickelt habe um meine Angst zu überspielen (verschleiern) und nicht zu spüren.

Ich bewege mich hinter einer Wand aus Vorurteilen durch meinen Alltag
und bemerke nicht, dass ich eigentlich Angst habe.

Ich verschleiere meine Ängste mit:

  • Überheblichkeit | Gönnerhaftigkeit
  • Ignoranz
  • Vorurteilen
  • Ablehnung
  • Abwehrverhalten
  • Oberflächlichkeit
  • Aggression | Streitsucht | Rechthaberei
  • Illusionen | Tagträumerei
  • Aufopferung
  • Kontrolle
  • Aktionismus | Rückzug

Zum Symbiosetrauma gehören beispielsweise folgende Gefühle und Ängste:

  • Zweifel an der eigenen Wahrnehmung
  • Selbstzweifel
  • Misstrauen
  • Naivität
  • Mangel an Selbstwert
  • Bedürftigkeit
  • Überforderung
  • Wertlosigkeit
  • Scham
  • Schuld
  • Angst abgelehnt zu werden
  • Angst nicht gut genug zu sein
  • Angst zu viel zu sein
  • Angst vor der eigenen Kraft
  • Angst peinlich zu sein
  • Angst wahrgenommen zu werden
  • Angst vor Nähe
  • Angst vor Sexualität
  • Angst nicht gesehen zu werden
  • Angst durchschaut zu werden
  • Angst entdeckt zu werden
  • Angst vor Konflikten
  • Verlustangst

Kontaktangst

Kontaktangst (soziale Phobie, soziale Angststörung) wird im Erwachsenenalter nahezu täglich in den unterschiedlichsten Situationen aktiviert, sie führt zu durchaus skurrilen Verhaltensweisen und unterschiedlichsten Gefühlen, aber wir erkennen nicht, dass wir Angst haben. Angst davor, dass wir uns falsch verhalten, dass wir schlecht beurteilt werden, dass wir uns lächerlich machen, dass wir Stellung beziehen müss(t)en, dass wir Anerkennung bekommen und Dankbar sein müss(t)en oder dass wir Aufmerksamkeit bekommen und nicht wissen wie wir damit umgehen sollen. Wir sind unsicher und kaschieren das mit Überheblichkeit oder scheinbarer Schüchternheit / Zurückhaltung. Wir isolieren uns obwohl wir uns nichts sehnlicher wünschen als dazuzugehören, gemocht zu werden, Anerkennung zu bekommen und willkommen zu sein.

Symptome der Kontaktangst:

  • Erröten
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Atemnot
  • Tollpatschigkeit
  • Schwitzen
  • Atemnot
  • Sprechhemmung
  • Versprecher
  • Hustenreiz
  • Räuspern
  • Harndrang
  • Durchfall
  • Kopf- und Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Würgereiz
  • Schluckauf
  • Flucht in Vorstellungen

Ich habe Angst vor Kontakt!

Die Begegnung mit anderen Menschen ist mir unangenehm, besonders, wenn ich etwas sagen oder tun muss, versetzt mich das total in Stress. Im Kontakt mit anderen könnte es zu Konflikten kommen, auf der anderen Seite entstehen Konflikte aber auch dadurch, dass ich Kontakt vermeide. Ich habe Angst und manchmal sogar Panik, wenn ich in die Öffentlichkeit muss!

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung – introvertiert

  • Wenn ich unter Menschen gehen muss oder mich mit Freunden treffe, halte ich mich grundsätzlich im Hintergrund, kleide mich unauffällig, rede nur das allernötigste, schaue niemanden direkt an und tue alles um nicht aufzufallen.
  • Ich gehe nur dann vor die Tür, wenn draußen wenig los ist.
  • Mit mir will sowieso keiner was zu tun haben.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung – extrovertiert

  • Wenn ich unter Menschen gehe oder mich mit Freunden treffe, kleide ich mich auffällig, mache jeden Raum zur Bühne, rede nur oberflächliches Zeug und tue alles um aufzufallen. Wenn ich so richtig strahle, blende ich die anderen und keine sieht, dass ich Angst habe.
  • Schwierige Situationen und Konflikte verdränge ich sofort, damit ich keine Position einnehmen muss.

Ich verliere sowieso jede Auseinandersetzung.

Ich habe Angst davor, keinen Kontakt zu haben!

Unter Menschen fühle ich mich nicht, ich komme mir vor, als ob ich in Gießharz eingeschlossen wäre. Ich kann alle sehen und hören, aber ich kann niemanden erreichen. Für die anderen scheine ich unsichtbar und unhörbar zu sein, niemand kommt auf mich zu und wenn ich etwas sage, reagiert niemand oder ich werde nicht ernst genommen.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich gebe vor, super vernetzt und sehr kontaktfreudig zu sein. In meiner Vorstellung mache ich aus nichtssagenden Begegnungen, fantastische Geschichten.
  • Ich verplane meine arbeitsfreie Zeit bis auf die letzte Minute. Es kommt vor, dass ich mehr einplane als Zeit zur Verfügung steht. Auf keinen Fall will ich Zeit alleine verbringen!

Wenn ich nicht wichtig, beliebt und weltgewandt rüberkomme interessiert sich niemand für mich.

Ich habe Angst davor den Kontakt zu verlieren!

Wenn Menschen, die ich gestern kennengelernt habe, heute nicht auf mich zugehen, mache ich mir selbst Vorwürfe. Habe ich es mal wieder verkackt, ich war bestimmt zu aufdringlich oder ich habe ihnen nicht genug gezeigt wie toll ich sie finde. Warum will niemand etwas mit mir zu tun haben? Ich mach doch alles!

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Um den Kontakt zu Menschen nicht zu verlieren, passe ich mich ihnen an. Wie ein Chamäleon tarne ich mich mit ihren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, mich selbst gibt es nicht.
  • Ich beobachte die Menschen in meiner Umgebung, um immer angepasst und unauffällig sein zu können.

Ich gehöre nur dann dazu, wenn ich meine eigenen Gedanken, Vorstellungen und Gefühle hinterm Berg halte. Auf keinen Fall darf ich zeigen was ich denke!

Ich habe Angst davor, mit mir selbst in Kontakt zu sein!

Am liebsten umgebe und beschäftige ich mich mit Dingen, die mich nicht anschauen oder ansprechen können, dann nehme ich mich selbst auch nicht wahr und muss mich nicht mit mir auseinandersetzen. Ich lenke mich ab, bin ständig unterwegs, hinterfrage nichts und gehe den Dingen nicht auf den Grund. Meine Gefühle sind mir lästig.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Wenn ich mal keine Verabredung habe trinke ich ein Glas Wein, esse Süßigkeiten und schaue Filme oder surfe im Internet bis ich todmüde ins Bett falle und sofort einschlafe. So vermeide ich es, mich mit mir auseinanderzusetzen.
  • Ich brauche morgens als erstes eine Zigarette und eine Tasse Kaffee sonst bin ich gestresst und den restlichen Tag schnell genervt und schlecht gelaunt. Die Gewohnheit den Tag mit einem Ritual zu beginnen, dient dazu, meine Sinne zu verschließen und mich vor unerwarteten Gefühlen aus meinem Unterbewusstsein zu schützen.
  • Ich bin nur dann sicher, wenn ich meine Gefühle unter Kontrolle habe, mich selbst nicht spüre, keine Position einnehme und meine ganze Aufmerksamkeit immer auf etwas anderes richte.

Ich beobachte mein Verhalten in Bezug auf andere im öffentlichen Raum!

Ich stelle mir beispielsweise folgende Fragen:

  • Was erwarte ich von anderen?
  • Was erwarte ich von mir?
  • Warum habe ich Angst in Kontakt mit anderen zu sein?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst keinen Kontakt mit anderen zu haben?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst den Kontakt zu andern wieder zu verlieren?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst mit mir in Kontakt zu sein?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Wie lenke ich mich in der Öffentlichkeit von mir selbst ab?
  • Wie verschleiere ich meine Kontaktangst?

Ich nutze jede Möglichkeit Begegnungen zu entkommen – egal was ich dafür aufgeben muss. Andere könnten etwas bei mir sehen, dass ich selbst nicht sehen will.

Beziehungsangst

Beziehungsangst wird aktiviert, wenn in einer Beziehung meine Verletzung angetriggert wird, wenn ich so sehr mit meiner Verletzung identifiziert bin, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung einzugehen oder wenn ich ständig mit dem möglichen Verlust der Beziehung beschäftigt bin (Beziehungsverlustangst).

Wenn ich beginne mich auf jemanden zu beziehen und sie in meine Vorstellungen und Illusionen einzubeziehen (zu verstricken), entsteht der Raum für Beziehungsangst. Das geschieht beispielsweise dann, wenn ich mich verliebe. Ich plane ab jetzt alles mit ihr, ohne sie zu fragen ob ihr das recht ist.

Wenn sich unsere Wunden berühren wird Beziehungsangst aktiviert.

Ich habe Angst davor eine Beziehung einzugehen!

Lieber träume ich weiter und stelle mir vor, wie es sein könnte, wenn ich eine Beziehung hätte. Wenn ich mich tatsächlich auf eine Beziehung einlasse, dann geht doch der ganze Stress wieder los. Ich halte das nicht mehr aus, wenn ich mich einlasse und dann abgelehnt werde.
Das geschieht auch dann, wenn ich mich in einer Partnerschaft befinde und keine Beziehung zu meiner Partnerin eingehen will.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich bleibe unverbindlich und bestehe auf meiner Freiheit, Unabhängigkeit und meinem Eigentum. Ich bestehe auf der Trennung von Mein und Dein.
  • Ich lasse niemanden in meinen Raum, dann kann ich entscheiden wann ich gehe.

Wenn ich mich auf andere einlasse verliere ich die Kontrolle und bin verloren.

Ich habe Angst davor, keine Beziehung zu haben!

Tag für Tag der gleiche Trott und immer muss ich alles alleine entscheiden und alleine machen. Da ist niemand den ich fragen kann, weil mich sowieso keine versteht. Ich bin einsam und ich glaub nicht mehr dran, dass sich das nochmal ändert.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich werfe anderen vor, dass mir etwas fehlt – wenn ich will, dass sie mir das geben.
  • Ich biete meine Hilfe an, obwohl ich überhaupt nichts geben will.
  • Mich packt eh keine und was ich brauche kann mir sowieso niemand geben!

 

Ich habe Angst davor die Beziehung zu verlieren!

Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn ich jetzt wieder alleine sein muss. Wie soll das gehen? Ich tue alles, um die Beziehung nicht zu verlieren! Ich bin bereit mich selbst aufzugeben um die Beziehung nicht zu verlieren und erwarte das auch von Dir!

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich sorge dafür, dass Du klein, schuldig und abhängig bleibst, damit ich Dich kontrollieren kann.
  • Ich frage Dich zuerst wie es Dir geht und mache Dir dann irgendwelche Vorwürfe.
  • Du bleibst nur dann bei mir, wenn Du glaubst mir etwas schuldig zu sein.

Ich habe Angst davor, mich auf mich selbst zu beziehen!

Ich schaffe mir Ersatzbeziehungen, mit denen ich mich von mir selbst ablenke. Beispielsweise Kunstliebhaberei, Vereinsmeierei, Politik, die Pseudorealität in Film und Fernsehen oder eine Aufgabe, in der ich scheinbar aufblühe.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich beschäftige mich intensiv mit dem Weltgeschehen und zeige bei jeder Gelegenheit wie gut ich mich da auskenne! Ich rede nie über mich selbst und beschäftige mich nicht mit mir.
  • Morgens als erstes und abends als letztes checke ich die Nachrichten, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
  • Wenn ich mich mit mir selbst beschäftige kommen die schlimmen Gefühle – das halte ich nicht aus.

Jede Beziehung die ich eingehe und jeder Verlust einer Beziehung,
verändert meine Selbstwahrnehmung und meine Außendarstellung.

Ich beobachte mein Beziehungsverhalten (Intim, Privat, Geschäftlich, Öffentlich)!

Ich stelle mir beispielsweise folgende Fragen:

  • Was bedeutet Beziehung für mich?
  • Wieviel Beziehungen habe / hatte ich?
  • Wie erlebe / erlebte ich meine Beziehungen?
  • Welche Verlusterfahrungen habe ich in Beziehungen gemacht?
  • Was ist davon bei mir hängen geblieben?
  • Welche Ähnlichkeiten erkenne ich? Wiederholt sich ein Muster?
  • Welche Ähnlichkeiten haben meine Beziehungen (Intim, Privat, Geschäftlich, Öffentlich)?
  • Warum habe ich Angst, mich auf andere zu beziehen?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst, niemanden zu haben auf den ich mich beziehen kann?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst eine Bezugsperson wieder zu verlieren?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst, mich auf mich selbst zu beziehen?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Wie verschleiere ich meine Beziehungsangst?
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„Bindung an eine Bezugsperson ist der erste tiefgreifende emotionale Prozess, der das Gehirn eines Neugeborenen beeinflusst,
und diese Erfahrung ist grundlegend,
da sie an allen späteren Lernprozessen beteiligt ist.“

– Stangl, 2019

Bindungsangst

Wenn meine Beziehung enger wird und wir damit beginnen unseren Alltag aufeinander abzustimmen und Aktivitäten voneinander abhängig zu machen, entsteht Bindung. Meine Partnerin und ich werden zu Bezugspersonen, die Rollen werden aufgeteilt. Irgendwann wird eine von uns mehr wollen, mehr Verlässlichkeit, mehr Sicherheit, mehr Verbindlichkeit, mehr Kontrolle, …! Ich beginne Beispielsweise damit mein Wohlergehen vom Verhalten meiner Partnerin abhängig zu machen oder ihr immer weniger Raum für eigene Vorstellungen oder eigene Aktivitäten zu lassen. Jetzt wird die Bindungsangst aktiviert!

Das führt bei uns beiden zu Abwehrverhalten, zunehmender Genervtheit und Aggression. Obwohl wir uns beide als Opfer fühlen, werden wir beide zu Täterinnen. Gegenseitige Vorwürfe und Verletzungen sind die Folge. Im Strudel der Vorwürfe und Verletzungen können wir nicht über unsere Bindungs- und Bindungsverlustangst reden, so kommt es zu intensiven Auseinandersetzungen in unserer Beziehung, an deren Ende viel zu oft eine tiefe Verletzung und Misstrauen übrig bleibt – jedes Mal ein wenig mehr. Da sich unsere Ängste aber wunderbar ergänzen, haben wir stillschweigend vereinbart sie gegenseitig zu befriedigen. Ich gebe Deiner Angst gerade genug Nahrung, dass sie am Leben bleibt und Du Dich in Deinem Gefängnis (deiner Verpanzerung) sicher fühlst und Du tust dasselbe für mich!

Ich habe Angst, mich auf eine Bindung einzulassen

Wenn ich mich einlasse bin ich abhängig und muss alles von mir aufgeben, dann bleibt nichts von mir übrig. Soviel Nähe ist mir zu eng, da habe ich keinen Platz mich zu bewegen, das halte ich nicht aus. Wenn ich mich ganz eingelassen habe, werde ich sowieso wieder hängen gelassen.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich betone bei jeder Gelegenheit wie souverän und eigenständig ich bin. Ich achte penibel darauf, dass wir uns unterscheiden und immer klar ist – wem was gehört.
  • Wenn wir ausgehen bestehe ich darauf getrennt zu bezahlen, um hervorzuheben, dass wir erwachsen, unabhängig und selbstständig sind!
  • Wenn ich meine sieben Sachen nicht zusammenhalte, habe ich bald Garnichts mehr. Wenn ich mich nicht unterscheide gibt es mich bald gar nicht mehr!

Ich habe Angst, dass ich mich niemals auf eine Bindung einlassen kann.

Alle behaupten, dass ich ohne feste Bindung verloren wäre. Aber ich glaube, dass es genau anders rum ist – in einer festen Bindung verliere ich mich! Dann gibt es nur noch WIR und mich wird keiner mehr wahrnehmen.

Das größte im Leben ist es mit jemand anderem für immer verbunden zu sein. Dann bin ich sicher und kann mein Leben unbesorgt genießen. Das wäre so schön, aber immer, wenn es dazu kommen könnte finde ich eine Ausrede und renne weg.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Wenn wir mit anderen zusammensitzen erwähne ich immer, wie toll ich feste Bindungen finde, die Sicherheit und so.
  • Ich schaue mir alle Berichte über Promiehen im Fernsehen an oder verfolge sie in der Klatschpresse.
  • Freiheit alleine ist besser als Gefängnis zu zweit.

 

Ich habe Angst davor die Bindung zu verlieren.

Ich kann ohne Dich nicht leben, das halte ich nicht aus. Ich tue alles damit du von mir abhängig bleibst. Du kannst machen was Du willst, Hauptsache Du bleibst bei mir.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Ich erfülle Dir jeden Wunsch bevor Du ihn aussprichst.
  • Ich sorge dafür, dass alles da ist was du brauchst.
  • Wenn ich dafür sorge, dass es Dir gut geht, bin ich in Sicherheit.

Ich habe Angst davor mich mit mir selbst zu verbinden.

Was dabei rauskommt, wenn ich ganz bei mir und mit mir selbst verbunden bin, habe ich ja erlebt. Mit meiner Kraft, Begeisterung und Lebensfreude können andere nicht umgehen, die verstehen das immer falsch und haben Angst vor mir, sind genervt von mir oder missbrauchen mich.

Verhalten | Gewohnheit | Überzeugung

  • Meistens benutze ich Alkohol oder sowas um aus mir rauszugehen, dann bin ich nicht schuld, wenn etwas daneben geht.
  • Ich warte immer bis andere aus sich rausgehen – bevor ich mitmache.
  • Wenn ich mich nicht unter Kontrolle habe, bin ich denen zu viel. Dann wollen die nichts mehr mit mir zu tun haben und ich stehe alleine da.

Ich beobachte mein Bindungsverhalten

Ich stelle mir beispielsweise folgende Fragen:

  • Was bedeutet Bindung für mich?
  • Wie war meine erste Bindung?
  • Was habe ich gefühlt, als ich das erste Mal eine Bindung verloren habe?
  • Wurde mir schon mal der Wunsch nach Bindung verweigert?
  • Wie habe ich mich da gefühlt und was hat sich bei mir dadurch verändert?
  • Habe ich schon einmal jemandem den Wunsch nach Bindung verweigert?
  • Wie habe ich mich dabei gefühlt?
  • Warum habe ich Angst eine Bindung einzugehen?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst, niemanden zu haben mit dem ich eine Bindung eingehen kann?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Wovor habe ich Angst, wenn ich die Bindung verliere?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Warum habe ich Angst, mich auf mich zu beziehen und mit mir selbst zu verbinden?
  • Wo / wie spüre ich diese Angst?
  • Wie verschleiere ich meine Bindungsangst?

Traumaorientierte Gruppentherapie – Angst

Traumaorientierte Gruppentherapie ist ein geschützter Raum, den Du mit Menschen teilst, die genauso viel Angst haben wie Du. Unterstützt von der Gruppenenergie, der Erkenntnis, nicht die Einzige zu sein, die Angst hat, den Übungen, die wir entwickelt haben und unserer Begleitung hast Du die Möglichkeit, Dich auf Deine Angst und Dich selbst einzulassen.

Elemente der Traumaorientierten Gruppentherapie:

  • Detaillierte Arbeitsunterlagen
  • Detaillierte Arbeitsunterlagen
  • Ausführliche Erklärungen
  • Kognitive Reflektion | Schreibübungen
  • Gruppengespräche | Partnerübungen
  • Psychologisch-strukturelle Körpertherapie
  • Systemische Aufstellungsübungen
  • Therapeutische Ton- und Atemübungen
  • Impulsiv-emotionaler Ausdruck | Wutarbeit
  • Ausdruckstanz | Inner Dance
  • Ausdrucksmalen | Maltherapie
  • Meditation | Trancereisen
  • Selbsterfahrung
  • Selbstanalyse

Die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der aufeinander abgestimmten Übungen ermöglichen Dir, Dich Deiner Angst aus verschiedenen Richtungen zu nähern, sie in ihrer Ganzheit zu erfahren und die Ursache zu erkennen. Du hast in jedem Moment die volle Kontrolle, Du bestimmst das Tempo und wie weit Du gehen willst!

Bei Bedarf steht nach der Gruppe therapeutische Unterstützung zur Verfügung. Traumaorientierte Einzel- und Paartherapie sowie einmal im Monat ein Wochenende für Traumaorientierte Aufstellungstherapie runden unser Angebot ab.

Aktuelle Termine und allgemeine Informationen

Es gibt zurzeit keinen Termin für diese Traumaorientierte Gruppentherapie. Wenn Du Interesse hast und rechtzeitig informiert werden willst, kannst Du Dich unverbindlich in unsere Mailingliste eintragen lassen. Schreibe uns dazu eine E-Mail an zentrum[at]ganzheitlichetraumatherapie.de mit folgenden Informationen:

Deinen Namen, Deine E-Mail-Adresse und ob Du grundsätzlich über unsere Aktivitäten informiert werden willst (Newsletter monatlich) oder nur zu dieser Traumaorientierten Gruppentherapie (Mailverteiler).

Im folgenden Text findest Du grundsätzliche Infos zur Traumaorientierten Gruppentherapie:

Teilnahmebedingungen, Informationen und Kosten

Die Traumaorientierte Gruppentherapie „Zwischen mir und meiner Liebe stehen meine Ahnen.“ ist als Gruppentherapie kein Ersatz aber eine Ergänzung zur Traumaorientierten Einzel- oder Paartherapie. Die Gruppendynamik kann von jeder Teilnehmerin als Katalysator für ihre persönliche Entwicklung und Therapie genutzt werden. Prozesse, die in der Einzeltherapie lange Zeit benötigen oder gar stagnieren, können mit Hilfe der Gruppenenergie in kurzer Zeit in Bewegung kommen.

Die Gruppentherapie beginnt, am Freitag den (Termin steht noch nicht fest) um 17:00 Uhr
und endet, am Sonntag den (Termin steht noch nicht fest) gegen 18:00 Uhr.

Diese Traumaorientierte Gruppentherapie ist für Frauen und Männer.

Kosten der Gruppentherapie: werden mit dem aktuellen Termin veröffentlicht
Teilnahmegebühr € *
*zzgl. Unterkunft und Verpflegung, Details in der Anmeldung.
Für die Teilnahmegebühr sind auf Anfrage individuelle Finanzierungsvarianten möglich.

Teilnahmebedingung ist ein Therapieplatz im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie, beziehungsweise ein Vorgespräch mit Petra oder Thomas.
Im Zentrum – € 75,00 (1 Stunden)
Am Telefon – €1,60 / Minute
Über Skype – €1,60 / Minute (nur nach vorheriger Absprache)
Ein kurzes Informationsgespräch am Telefon (10 – 15 Minuten) ist kostenlos.
Den Termin für das Vorgespräch kannst du sofort und bequem über ein Onlineformular vereinbaren.

Veranstaltungsort
Noch nicht bekannt

Unterkunft und Verpflegung
Es stehen Ein- und Zweibettzimmer mit Bad und WC zur Verfügung. Die Buchung der Unterkunft erfolgt direkt mit dem Seminarhaus.

AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen

Reservierung & Bezahlung

Bei der Buchung ist eine Anzahlung in Höhe von € 55,00 fällig. Der Restbetrag der Teilnahmegebühr ist, wenn nichts anderes vereinbart wurde, vor Beginn der Gruppe, in Bar oder als Überweisung zu zahlen. Als Zahlungsnachweis genügt eine Kopie des Überweisungsträgers.

Die Reservierung ist erst dann vollständig, wenn die schriftliche Anmeldung und die Anzahlung in Bar oder als Überweisung bei uns eingegangen sind. (Bankspesen für Überweisungen und Schecks aus dem Ausland gehen zu Lasten der Teilnehmerin) Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden direkt mit dem Seminarhaus abgerechnet.

Teilnahmebestätigung, Rechnung oder Quittung werden vor Gruppenbeginn als PDF Dokument an Deine Emailadresse geschickt. Wenn Du einen Ausdruck vorziehst, teile uns das bitte rechtzeitig mit.

Rücktritt & Abbruch

Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Beginn der Gruppe, wird die Anzahlung in Höhe von € 55,00 als Bearbeitungsgebühr verrechnet. Bis 1 Woche vor Gruppenbeginn sind 50% der Teilnahmegebühr als Stornogebühr zu zahlen. Bei einer Absage innerhalb 1 Woche vor Gruppenbeginn ist die gesamte Teilnahmegebühr zu bezahlen. Findest Du eine Ersatzteilnehmerin oder kann eine Interessentin von der Warteliste nachrücken entfällt die Stornogebühr, jedoch nicht die Bearbeitungsgebühr. Das gilt auch bei kurzfristiger Buchung und Stornierung, innerhalb vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Verlässt Du die Gruppe vorzeitig, egal aus welchen Gründen, wird die Teilnahmegebühr weder in voller Höhe noch in Teilen erstattet oder mit anderen Leistungen der Veranstalterin verrechnet.

Für die Stornierung der Unterkunft oder eine vorzeitige Abreise, egal aus welchen Gründen, gelten ausschließlich die AGB des Seminarhauses.

Verantwortung

Für Deine Teilnahme an dieser Gruppe übernimmst Du selbst die volle Verantwortung. Die Anweisungen der Therapeutinnen sind Vorschläge, denen Du aus freiem Willen und nur insoweit nachkommen wirst, wie sich das mit Deiner Eigenverantwortung vereinbaren lässt. Für jedes Risiko, das Du eingehst, haftest Du allein.

Verschwiegenheit

Zum Schutz der Privatsphäre als Basis gegenseitigen Vertrauens und zur Gewährleistung der Sicherheit eines geschützten Raumes, ist es unbedingt erforderlich, dass Du über alles was Du im Verlauf der Gruppentherapie über andere erfährst Stillschweigen bewahrst. Auch Du kannst Dich nur dann öffnen, wenn Du vertraust und wenn Du Dich sicher und geborgen fühlst. Es steht Dir frei, über Deine Themen und Erfahrungen zu sprechen.

Anmeldung vor Ort & Beginn der Gruppentherapie

Um einen reibungslosen Ablauf der Anmeldeformalitäten und einen pünktlichen Beginn der Gruppe zu gewährleisten, plane Deine Ankunft bitte nicht später als 16:00 Uhr.

Bitte mitbringen

Genügend bequeme und je nach Jahreszeit sowie Deinen Bedürfnissen, warme oder leichte (unterm Dach wird’s warm im Juni) Kleidung, eine Wolldecke, ein altes Handtuch und ein Dress in dem Du gerne schwitzt für die Dynamische! Mögliche Ergänzungen teilen wir Dir gesondert mit.

Weitere Informationen, die Aufklärung über den Inhalt sowie die Risiken und Chancen der Traumaorientierten Gruppentherapie findest Du im Anmeldeformular.

Wenn Du an dieser Traumaorientierten Gruppentherapie teilnehmen willst, mach Dich bitte außerdem mit folgenden Dokumenten vertraut: AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung bevor Du die Anmeldung unterschreibst!

Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
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©2020 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie