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Traumaorientierte Gruppentherapie

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„Intensive Gruppenerfahrung ist meiner Ansicht nach eine
der ganz großen sozialen Erfindungen dieses Jahrhunderts
und vermutlich die mächtigste überhaupt.“

– Carl Rogers

Traumaorientierte Gruppentherapie ist ein geschützter Raum, den Du mit Menschen teilst, die genauso wie Du, über ihren Körper und ihre Gefühle wieder selbst bestimmen wollen. Unterstützt von der Gruppenenergie, der Erkenntnis, nicht die Einzige zu sein, die Probleme hat ihren Alltag zu bewältigen, den Übungen, die wir entwickelt haben und unserer Begleitung hast Du die Möglichkeit, Dich auf Deine Themen und Dich selbst einzulassen.

Über die Traumaorientierte Gruppentherapie hinaus kannst Du Dich mit anderen Gruppenteilnehmerinnen über Eure Erfahrungen und Erkenntnisse austauschen und so könnt Ihr Euch in Eurem Therapieprozess und Eurem Alltag unterstützen.

Raum für Vielfalt

Traumaorientierte Gruppentherapie ist ein wesentliches Modul der ganzheitlichen Traumatherapie. Keine andere Therapiemethode bietet so viel Raum für persönlichen Ausdruck und eine Vielfalt unterschiedlicher Übungen mit immer wieder wechselnden Partnerinnen. Egal welche Übung Du mit welcher Partnerin machst, Du wirst immer wieder auf Dich zurückgeworfen und hast dadurch die Möglichkeit, Dich selbst durch Dein Gegenüber wahrzunehmen und für Deine Gefühle: Schmerz, Aggression, Hass, Angst, … Verantwortung zu übernehmen.

Du bist ganz bei Dir und gleichzeitig auf eine sehr intime Art mit der Gruppe verbunden.

Neben einem geschützten Raum bieten wir Dir unterschiedliche mentale, emotionale, stille, aktive und dynamische Übungen an. Deine Gedanken, Ideen, Ansichten und Fragen sind genauso willkommen wie Deine Gefühle. In von uns angebotenen Traumaorientierten Gruppentherapien ist jeder Ausdruck erwünscht: sei es Aggression, Hass, Wut, Lust, Verwirrung, Ekel, Angst, Trauer oder Schmerz. Jeder Ausdruck bringt Dich Deinen unterdrückten Gefühlen ein Stück näher, so werden sie bewusst Erfahrbar und verlieren ihren Schrecken, ihr Zerstörungspotential sowie ihre Macht. In einer Traumaorientierten Gruppentherapie kannst Du Dich vielleicht zum ersten Mal trauen, Dir selbst und anderen Deine unterdrückten und versteckten Gefühle zu zeigen. Einmal öffentlich, kannst Du sie nicht mehr so einfach ignorieren.

Unter keinen Umständen darfst Du Dich selbst oder andere körperlich verletzen!

Von Projektion zu Reflektion

Dein Leben wird bestimmt von den Filmen, die Du auf Deiner inneren Leinwand siehst. Diese Projektionen sind Filter zwischen Deiner Wahrnehmung und der Realität – sie vernebeln Deine Wahrnehmung. Du beurteilst Ereignisse in Deinem Alltag, indem Du alles durch diesen Nebel abgespeicherter Erfahrungen, Erinnerungen, Erwartungen, Vorstellungen, Vorurteilen, Wertungen, Überzeugungen, Konditionierungen, Selbstverurteilungen, Selbstbildnissen, Selbstwahrnehmungen, Schuldgefühlen, Ängsten, … betrachtest. Projektion bedeutet, dass Du versuchst, jemandem oder etwas für Deine Situation verantwortlich zu machen. Egal ob im Außen oder bei Dir selbst, Du wirst immer fündig und musst die wahre Ursache für Deine Situation nicht erkennen. Du suchst die Schuld bei anderen oder bei Dir selbst.

Die Sonne macht nicht den Spiegel für das Licht verantwortlich, dass er reflektiert.

„Ich bin doch selber schuld an dieser Situation“ – klingt im ersten Moment sehr reflektiert, aber Dir selbst die Schuld zu geben, führt zu Selbstablehnung und Selbstablehnung macht krank. Reflektieren bedeutet, die Überzeugungen hinter Deinen Verhaltensweisen zu erkennen und herauszufinden, woher diese kommen und warum Du so sehr an ihnen festhältst. In einer Traumaorientierten Gruppentherapie hast Du die Möglichkeit, die Ursache für Deine Situation herauszufinden und so Deine Überzeugungen nach und nach aufzulösen, um Dich selbst und Deine Realität immer klarer wahrzunehmen.

Im Wechsel zwischen Projektion und Reflektion lernst Du zu erkennen, wann Du den Kontakt zu Dir verlierst und die Verantwortung woanders suchst oder wie es sich anfühlt, mit Dir in Kontakt zu sein und eigenverantwortlich zu erkennen, warum Du jetzt beispielsweise wütend bist. Traumaorientierte Gruppentherapie ist ein direkter Weg zu mehr Eigenverantwortung und Gesundheit.

Traumaorientierte Gruppentherapien sind so aufgebaut, dass Du immer wieder mit Deinen Themen konfrontiert wirst. Mit der Unterstützung der anderen Teilnehmerinnen hast Du die Möglichkeit, Dein Projektionsverhalten zu erkennen und damit zu beginnen, Dich zu reflektieren.

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„Reflexion bedeutet, in anderen Dein Spiegelbild und in Dir Dich selbst zu erkennen. In einer Gruppentherapie bist Du von Dir selbst umzingelt!“

– Thomas

Zeit für Dich

Die Teilnahme an einer Gruppentherapie gibt Dir die Möglichkeit, Dich für 3 oder 4 Tage aus Deinem Alltag zurückzuziehen. Du hast die Zeit, den Raum und die Möglichkeit, Dich absolut ungestört mit Dir auseinanderzusetzen, ohne Handy, Computer, Fernsehen, Verpflichtungen, Familie, …

Die Traumaorientierte Gruppentherapie ist so aufgebaut, dass Du ausreichend Zeit hast, Dich zu regenerieren und die Erfahrung der letzten Übung zu vertiefen, aber nicht genug Zeit, um in Alltagsgewohnheiten zu verfallen. Unser Konzept aus kognitiven und körperlichen Übungen ist so flexibel, dass wir es jederzeit der Gruppendynamik anpassen können.

Tagesablauf in der Gruppentherapie (ca. Zeiten):

  • 07:00 –   08:00     Uhr   Morgen Meditation
  • 08:00 –   10:00     Uhr   Frühstück
  • 10:00 –   13:00     Uhr   Morgensession
  • 13:00 –   14:30     Uhr   Mittagessen
  • 14:30 –   17:30     Uhr   Nachmittagssession
  • 17:30 –   18:30     Uhr   Abend Meditation
  • 18:30 –   20:00     Uhr   Abendessen
  • 20:00 –   23:00     Uhr   Abendsession

Im Seminarhotel ist eine Rundumversorgung gewährleistet: ein reichhaltiges Frühstück, zwei warme Mahlzeiten, große Salatauswahl, Obstschale, Wasser, Tee und Kaffee den ganzen Tag sind inklusive. Alles vegetarisch und nach Möglichkeit biologisch angebaut. Du kannst dich 3 oder 4 Tage nur um Dich kümmern.

Elemente der Gruppentherapie:

  • Detaillierte Arbeitsunterlagen
  • Ausführliche Erklärungen
  • Kognitive Reflektion / Schreibübungen
  • Gruppengespräche / Partnerübungen
  • Psychologisch-strukturelle Körpertherapie
  • Systemische Aufstellungsübungen
  • Therapeutische Ton- und Atemübungen
  • Impulsiv-emotionaler Ausdruck / Wutarbeit
  • Ausdruckstanz / Inner Dance
  • Ausdrucksmalen / Maltherapie
  • Meditation / Trancereisen
  • Selbstanalyse

Die Unterschiedlichkeit der aufeinander abgestimmten Übungen ermöglicht es Dir, Dich Deinen Themen aus verschiedenen Richtungen zu nähern, sie in ihrer Ganzheit wahrzunehmen und zu erkennen, wie sehr sie Dein Leben bestimmen. Du hast in jedem Moment die volle Kontrolle, Du bestimmst das Tempo und wie weit Du gehen willst!

Nach einer Traumaorientierten Gruppentherapie steht bei Bedarf therapeutische Unterstützung zur Verfügung. Einzeltherapie, Paartherapie und regelmäßige Aufstellungstherapie-Tage runden unser Angebot im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie ab.

Teilnahmebedingung ist ein Therapieplatz im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie, beziehungsweise ein Vorgespräch.

Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
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©2021 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie