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Traumaorientierte Aufstellungstherapie im Zentrum für ganzheitliche Trauamtherapie | Heilpraktikerin Petra M Quack | Thomas Quack Heilpraktiker für Psychotherapie

Traumaorientierte Aufstellungstherapie

Familienaufstellung

Aufstellungstermine – Flyer zum Download

Fast jeder hat schon mal von Familienaufstellung gehört. Nicht zuletzt durch Bert Hellinger, der das Familienstellen in Europa bekannt machte. Aus seinem Ansatz, haben sich immer wieder neue, mehr oder weniger erfolgreiche Aufstellungsmethoden entwickelt. Unsere Traumaorientierte Aufstellungstherapie wurde im Wesentlichen durch: Virginia Satir (Familienskulptur / Familienrekonstruktion), Jakob Moreno (Psychodrama), Franz Ruppert (Traumaaufstellung) und unsere eigene Erfahrung geprägt. Seit wir 2010 anfingen, Aufstellungen in die „Ganzheitliche Traumatherapie“ zu integrieren, entwickeln wir unsere Methode – Traumaorientierte Aufstellungstherapie stetig weiter.

In einer Aufstellung kannst Du mit Stellvertreterinnen: ganze Systeme, einzelne Symptome, Lebensthemen, komplexe Situationen, eine Spaltung Deiner Persönlichkeit, Deine Verwirrung, Probleme aus Deinem Alltag, Beziehungen zu anderen Menschen, usw. als Szene in den Raum stellen.

Die Möglichkeiten, Aufstellungen für Deine Ganzheitliche Traumatherapie zu nutzen, sind sehr umfangreich. Einblicke, Verständnis und Klarheit in eher oberflächliche und rationale Alltagssituationen zu gewinnen ist genauso möglich und wichtig, wie das erinnern komplett verdrängter schmerzvoller Ereignisse Deiner frühesten Kindheit oder die komplexe Wiedereingliederung abgespaltener Wesens- / Persönlichkeitsanteile.

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„Eine Aufstellung gibt Dir die Möglichkeit
hinter Deine eigenen Kulissen zu schauen.“

– Thomas

Wie Du wurdest, wer Du bist | Das Familiensystem

Dein Familiensystem in den Raum zu stellen, um die Konstellation, die emotionale Struktur und Deinen Platz in diesem Beziehungsgeflecht zu erkennen und verstehen zu lernen, ist eine unmittelbare und nachhaltige Unterstützung für Deine „Ganzheitliche Traumatherapie“. Du wurdest in diesem Familiensystem gezeugt und von dem Moment an durch die dort herrschenden Verhältnisse geprägt. Deine Eltern wurden vom Zeitpunkt ihrer Zeugung an durch ihre Familien geprägt und so weiter – Generation für Generation.

Die Posttraumatische Belastungsstörung aus unverarbeiteten Traumata werden von Generation zu Generation weitergegeben. Das geschieht durch die Wiederholung einer Tat und / oder die Transgenerationale Übertragung von unverarbeiteten traumatisierenden Ereignissen und Emotionen (Gefühlserbschaft, S. Freud) wie Schuld, Scham, Aggression, Angst, …. Mit einer Aufstellung Deiner „Ahnenreihe“ stellst Du vier Generationen (Du selbst, Deine Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern) Deines Familiensystems in den Raum. So kannst Du die Entstehung, Entwicklung und Weitergabe traumatisierter Strukturen innerhalb Deines Systems erkennen und die Weitergabe bis hin zu Dir verfolgen.

Wie oft hast Du schon gesagt: „Ich bin halt so!“ – Nein, Du bist nicht so, Du wurdest so! Und genau das kannst Du ändern, um die zu werden – die Du wirklich bist, um Dein individuelles Potential zu leben.

Die Aufstellungskonzepte

  • Familiensystem
  • Ahnenreihe
  • Thema (Konflikt, Problem, Situation)
  • Körpersymptom
  • Gefühl
  • Spaltung (widersprüchliche Verhaltensweise)
  • Verhaltensweisen / Gewohnheiten
  • Kompensationsverhalten
  • inneres System
  • äußeres System

Dabei liegt der Focus immer auf den Ursachen Deiner Posttraumatischen Belastungsstörung.

Vor einer Aufstellung

Für die Erklärung des Ablaufes einer Aufstellung habe ich die Traumaorientierte Aufstellung mit dem Thema gewählt. Der Ablauf ist bei allen Aufstellungsvarianten gleich.

Bevor Du eine Aufstellung machen kannst, musst Du wissen, um welches Thema es gehen soll. Hast Du ein Thema ausgewählt, ist es wichtig, dass Du Dich mit diesem auseinandersetzt und ein paar Tage damit schwanger bist, damit es in Dir reifen kann. Unmittelbar vor der Aufstellung werden wir Dein Thema noch einmal gemeinsam besprechen. Im Dialog ist es Dir leichter möglich, aufrichtig zu reflektieren, Selbsttäuschungen aufzudecken und Dich emotional darauf einzulassen. Außerdem finden wir so heraus, welche Aufstellungsmethode Dich und Dein Thema am besten unterstützt. Um die Stellvertreterinnen nicht zu beeinflussen findet das Gespräch unter vier Augen statt.

Verdeckte Aufstellung

Wir arbeiten immer mit der verdeckten Aufstellung. Die Gruppe wird vor der Aufstellung nicht über das Thema informiert. Die Stellvertreterinnen wissen nicht, um was es geht und wofür sie als Repräsentantinnen ausgewählt wurden. Das macht es leichter für sie, sich auf die übertragene Information einzulassen. Du als Aufstellerin kannst Dich ganz auf die Aufstellung konzentrieren und dargestellte Situationen annehmen auch wenn sie für Dich nicht nachvollziehbar sind. Eigene Themen der Stellvertreterinnen fließen nur dann ein, wenn sie Deinen ähnlich sind und emotional getriggert werden. In den meisten Fällen wirken sich diese Einflüsse positiv auf die Dynamik der Aufstellung aus.

Stellvertreterinnen auswählen

Wenn Du bereit bist, stellst Du Dich vor die Gruppe und wählst ohne darüber nachzudenken, so spontan wie es Dir möglich ist, die benötigten Stellvertreterinnen aus. Es ist weder notwendig noch hilfreich lange zu überlegen, welche Person am besten passt. Gehe ohne zu zögern auf die Person zu, die Du als erstes wahrgenommen hast und frage sie, ob sie bereit ist eine Stellvertreterinnenrolle in Deiner Aufstellung zu übernehmen. Wenn sie zustimmt, führst Du sie an den Platz im Raum, den Du als richtig empfindest, stellst Dich hinter die Person, legst Deine Hände auf ihre Schultern und überträgst die Informationen der Rolle (des Themas) auf die Stellvertreterin. Diesen Vorgang wiederholst Du, bis alle Stellvertreterinnen im Raum stehen. Zum Abschluss wählst Du eine Stellvertreterin für Dich selbst.

Es ist nicht wichtig in welcher Reihenfolge Du die Stellvertreterinnen auswählst, eine Orientierung an der Intensität der Gefühle hat sich als sinnvoll erwiesen.

Teilnehmende Beobachterin sein

Aufstellungen finden in Gruppen statt. Neben denen, die ein eigenes Thema aufstellen wollen, braucht es Menschen die bereit sind, Themen, Ereignisse, Emotionen, Persönlichkeitsanteile oder Personen für die Aufstellende zu repräsentieren. Die Position der teilnehmenden Beobachterin ist jedoch keineswegs passiv, das Energiefeld der Aufstellung entfaltet sich im ganzen Raum und zeigt dort Wirkung wo es auf Resonanz trifft.

Es kann passieren, dass Du plötzlich traurig wirst, sehr berührt bist, irgendetwas besonders lustig findest, Dich an etwas erinnerst, dass Du längst vergessen hattest, extrem müde wirst oder aussteigst und nicht verstehst, was gerade bei Dir passiert. Als teilnehmende Beobachterin ist es wichtig, allen Aufstellungen wachsam zu folgen und Gedanken, Gefühle oder Bilder, die Du bei Dir selbst wahrnimmst – da sein zu lassen ohne von ihnen Überwältigt zu werden. Beobachte sie und folge ihnen, sie führen Dich geradewegs zu Deinen eigenen Themen.

Stellvertreterin sein

Wenn Du gebeten wirst als Stellvertreterin zur Verfügung zu stehen, ist es wichtig zu überprüfen, ob Du das jetzt wirklich willst und ob Du es dir jetzt zutraust. Eine Stellvertreterinnenrolle zu übernehmen ist absolut freiwillig! Wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, in diesem Moment nicht dazu bereit bist, ist es richtig und wichtig – Nein zu sagen. Ein mulmiges Gefühl und eine leichte Angst vor der Rolle sind allerdings normal. Du wirst nie „zufällig“ ausgewählt, die Stellvertreterinnenrolle in der Du stehst, hat immer etwas mit Dir und Deiner Posttraumatischen Belastungsstörung zu tun. Auch als Stellvertreterin ist es möglich, einen eigenen Entwicklungsschritt zu machen.

Information übertragen, wie ist das möglich?

Es gibt Erklärungsmodelle aus vielen Richtungen, von New Age, über Quantenphysik bis hin zur Geisteswissenschaft. Bisher aber gibt es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für das Phänomen der Informationsübertragung von Mensch – zu Mensch. Aber egal, welches Erklärungsmodell und egal, ob überhaupt eines benutzt wird, es funktioniert einfach. Jede kann Informationen übertragen und jede kann Informationen empfangen. Wir sind immer wieder aufs Neue fasziniert, wie exakt die repräsentativen Darstellungen von Personen, Persönlichkeitsanteilen und Ereignissen sind, Wort für Wort authentische Aussagen, exakte Wiedergabe der Mimik, Gestik und Haltung sind die Regel.

Wenn Du Deine Hände auf einen anderen Menschen legst, beginnen Informationen in seine Richtung zu fließen. Hat sich der andere Mensch vorher in seinem Inneren dazu bereit erklärt stellvertretend für Dich etwas zu repräsentieren, werden die Informationen über die Hände in Deine Stellvertreterin hineinfließen und von ihr wahrgenommen. Du kannst dieses Fließen spüren, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf Deine Handinnenflächen, den Kontakt zu Deiner Stellvertreterin, die Wärme und den gemeinsamen Pulsschlag richtest.

Die übertragenen Informationen kommen aus Deinem Unterbewusstsein und können statischer oder magnetischer Natur sein.

Statisch:

  • Mental
  • Verstand / Kopf
  • Gedanken
  • Ideen
  • Wünsche
  • Vorstellungen
  • Konstrukte

Magnetisch:

  • Abdominal (der Bereich unterhalb des Bauchnabels)
  • Bauch
  • Gefühle
  • Ängste
  • Trauer
  • Schuld
  • Wut

Wenn Du Dich beim Übertragen auf eine bestimmte Frage konzentrierst, fließen überwiegend statische Erinnerungen, Vorstellungen und Gedanken. Fühlst Du aber beim Übertragen beispielsweise Deine Angst, dann fließt eine überwiegend magnetische Information. Während einer magnetischen Übertragung fließen verdrängte Erinnerungen, Gefühle, emotionale Prägungen und abgespaltene Persönlichkeitsanteile als Informationen in die Stellvertreterin und können dann repräsentiert werden. Magnetische Aufstellungen sind emotionaler, lebendiger und haben mehr therapeutische Wirkkraft. Statische Aufstellungen hingegen sind starr, langwierig, anstrengend und bieten weniger Nutzen für Deine Therapie.

Traumaorientierte Aufstellungstherapie in der ganzheitlichen Traumatherapie

Mit der „Traumaorientierten Aufstellungstherapie“ kannst Du traumatisierende Situationen erneut erleben ohne Retraumatisiert zu werden!

Wenn Du Deine Stellvertreterinnen mit der tiefen Bereitwilligkeit alles anzunehmen, was sie Repräsentieren werden, positionierst und Dich bei der Übertragung der Information auf Deine Gefühle einlassen kannst, öffnet sich bereits die Tür zu Deinem Unterbewusstsein. Während Du Deine Aufstellung aktiv beobachtest, bist Du emotional involviert und kannst mit dem, was die Stellvertreterinnen repräsentieren in Resonanz gehen. Du bist so in der Lage, bisher unbekannte Zusammenhänge zu erkennen. Wenn Dein System über die Repräsentation der Stellvertreterinnen beginnt etwas aus Deinem Unterbewusstsein zu enthüllen, werden Traumagefühle (Angst, Panik, Verzweiflung, Verwirrung, …) ausgelöst (getriggert). Um sich selbst und Dich zu schützen, aktiviert Dein System in Sekundenbruchteilen Deine Überlebensmechanismen (Abwehrverhalten).

Um in Deiner Aufstellung eine Entwicklung machen zu können sind von Dir jetzt 100%ige Aufmerksamkeit und Deine unbedingte Bereitschaft Dich einzulassen gefordert. Du musst Dich überwinden und scheinbar gegen Deinen Willen und gegen Dich selbst handeln. Du musst Deine eigene Abwehr überwinden und einer scheinbaren Bedrohung Deine Tür ganz weit öffnen.

Das ist der Moment, Deinen Platz in der Aufstellung selbst zu übernehmen und direkt in das repräsentierte System einzutauchen. Wenn es Dir jetzt möglich ist, die traumatisierende Situation, mit all der Angst und dem Schmerz, erneut zu erleben und die damit verbundenen Gefühle da sein zulassen, kann Dein Nervensystem entspannen und Du kannst damit beginnen Deine Überlebens-, Bewältigungs- und Abwehrstrategien bewusst wahrzunehmen und Dich Schritt für Schritt von ihnen befreien. So ist es möglich, abgespaltene Seelenanteile zu reintegrieren und die damals unterbrochene Entwicklung fort zu setzen.

Als Teil der „Ganzheitlichen Traumatherapie“ sind Aufstellungen am effektivsten, wenn sie in den Therapieverlauf integriert werden. Beispielsweise können in der Gesprächstherapie erarbeitete Themen auf diesem Weg emotional verarbeitet werden.

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Unser Gehirn speichert das Trauma dort, wo wir Gefühle verarbeiten,
aber an diesem Ort sollten niemals Erinnerungen leben!

– Filmzitat „A private War“

Aufstellungen helfen Dir Verdrängtes aufzudecken.

Aufstellungen können Dich darin unterstützen, an verdrängte Ereignisse und Gefühle aus Deiner Vergangenheit zu gelangen. Alles, was Du in Deinem Leben wahrgenommen, empfunden, verursacht, selbst erfahren oder miterlebt hast, ist als Erinnerung in Deinem Körper gespeichert. Wenn Du einer traumatisierenden Situation ausgesetzt bist führt Dein Nervensystem verschiedene Schutzmaßnahmen durch, um Dein Überleben zu garantieren. Beispielsweise wird die Erinnerung an das Ereignis blockiert, das hilft Dir dabei weiterhin „normal“ zu funktionieren. Kommt es wiederholt zu traumatisierenden Ereignissen, werden immer mehr Erinnerungen blockiert, bis irgendwann ganze Abschnitte Deines Lebens nicht mehr zu existieren scheinen. So, als ob Du in der Zeit nicht gelebt hättest, aber Du hast gelebt und Dein Unterbewusstsein weiß das. Mit der Zeit wird es immer anstrengender die unterdrückten Erinnerungen von Deinem Alltagsbewusstsein fernzuhalten und sie werden immer mehr zu einer unberechenbaren Bedrohung. Aufstellungen sind eine ideale Methode, um diese Erinnerungen Stück für Stück, aus dem Koma aufzuwecken und die dort gebundene Energie wieder zu beleben.

Ergänzende Texte: Ganzheitliche Traumatherapie | Ich stelle mich! | Traumaorientierte Familienaufstellung | AufstellungstherapieDurch die Maske tönen | Traumaorientierte Gruppentherapie | Eigenverantwortung | Verantwortung

Aufstellungstermine – Flyer zum Download

Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
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©2021 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie