Ansprechpartner:

Ich interessiere mich für:

Anrede

Name

Vorname

E-Mail*

Telefon

Ihre Nachricht

Mit dem Absenden Deiner Anfrage erklärst Du Dich mit der Verarbeitung Deiner angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Deiner Anfrage und unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

Traumaorientierte Einzeltherapie im Zentrum für ganzheitliche Trauamtherapie | Heilpraktikerin Petra M Quack | Thomas Quack Heilpraktiker für Psychotherapie

Traumaorientierte Einzeltherapie

Einzeltherapie ist die am meisten praktizierte Form der Psychotherapie und wurde im 20. Jahrhundert von einer Vielzahl unterschiedlichster Psychiaterinnen, Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Neurologinnen, Ärztinnen, Forscherinnen und Philosophinnen zu dem entwickelt, was wir heute kennen.

Im Wesentlichen waren das:

  • Sigmund Freud (1856 – 1939) – Psychoanalyse
  • Alfred Adler (1870 – 1937) – Individualpsychologie
  • Carl Gustav Jung (1875 – 1961) – Analytische Psychologie
  • John B. Watson (1878 – 1958) – Verhaltenstherapie (Behaviorismus)
  • Melanie Klein (1882 – 1960) – Kinderpsychoanalyse, Objektbeziehungstheorie
  • Dorothy Burlingham (1891 – 1979) – Kinderpsychoanalytikerin
  • Anna Freud (1895 – 1982) – Psychoanalyse, Kinderanalyse
  • Wilhelm Reich (1897 – 1957) – Vegetotherapie (Körperpsychotherapie)
  • Carl Rogers (1902 – 1987) – Klientenzentrierte Gesprächstherapie
  • Gerda Boyesen (1922 – 2005) – Biodynamische Psychologie

Wichtiger als die Technik, ist aber die Beziehung zwischen Therapeutin und Patientin. Ohne Beziehung und gegenseitiges Vertrauen ist Therapie nicht möglich.

Die Patientin geniest für die Dauer der Therapiesitzung, die volle und uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Therapeutin. In dieser Intensität entsteht mit der Zeit eine Vertrautheit, die es der Patientin ermöglicht sich zu entspannen und Schritt für Schritt ihr Unterbewusstsein wahrzunehmen. Wenn sich beide, während der Therapiesitzung auf diese, fast schon „intime“ Beziehung einlassen, kommt es zu einer Übertragung (Verwechslung) von der Patientin zur Therapeutin.

Beispielsweise überträgt die Patientin ihre „Liebe“ oder „Ablehnung“ zur Mutter auf die Therapeutin. Das führt dazu, dass die Patientin ihre Therapeutin, von da an mit ihrer Mutter verwechselt und ihr dieselben Verhaltensmuster entgegenbringt; Schuldbewusstsein, Unterwürfigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht, verirrte Liebe, Zuneigung, Ablehnung, Hass, Vorwurfshaltung, Erwartungen, Hoffnungen, Ansprüche, …

Es ist die Aufgabe und Verantwortung der Therapeutin, diesen unbewussten Vorgang der Übertragung aufzugreifen und der Patientin bewusst zu machen. Wenn die Übertragung nicht bewusst bearbeitet wird, kann sie therapeutisch nicht genutzt werden. Sie wird als ständiger Störfaktor zur Therapieblockade und führt zu einer Verstrickung zwischen Patientin und Therapeutin. Eine Fortsetzung der Therapie ist unter diesen Umständen nicht möglich!

Wird die Übertragung in die Therapie integriert, ermöglicht sie der Patientin, sich selbst noch einmal als Kind zu erleben (Regression) und wahrzunehmen wie ein bestimmtes Verhalten ihrer Mutter dazu geführt hat, dass Teile ihrer Entwicklung gestört, unterbrochen oder gar festgehalten (arrested Development) wurden und bis zum heutigen Tag gestört, unterbrochen und festgehalten sind. Durch die Unterbrechung ihrer Entwicklung, sind eben diese Verhaltensmuster entstanden, die sie jetzt ihrer Therapeutin entgegenbringt.

Im Verlauf der Selbsterfahrungstherapie, die als Modul der ganzheitlichen Traumatherapie von der Patientin selbstständig und eigenverantwortlich zwischen den Einzeltherapieterminen praktiziert werden sollte, kann sie auch in ganz alltäglichen Situationen erkennen, dass sie andere mit ihrer Mutter verwechselt und völlig unbewusst in kindliche Verhaltensmuster verfällt (regrediert). Irgendwann im Verlauf der Therapie ist es der Patientin möglich, die unterbrochene Entwicklung zu vollenden und endlich erwachsen zu werden.

Jede Veränderung, ob im Innen oder Außen, beginnt in Dir!

Die Einzeltherapie ist ein sicherer und geschützter Raum nur für Dich. Für 60 Minuten oder 90 Minuten, stehst Du im Mittelpunkt und hast meine volle Aufmerksamkeit. Du hast die Möglichkeit, Dich mit Dir selbst auseinander zu setzen und über alles zu reden, was Dich beschäftigt. Auch über die Dinge, die Du normalerweise lieber für Dich behältst:

  • weil Du Dich schämst,
  • weil Du Angst hast, verurteilt zu werden,
  • weil Du sogar Angst, vor Dir selbst hast,
  • weil Du Dich dafür verurteilst,
  • weil es Dich sehr traurig macht,
  • weil es Dich alleine überfordert.

Alles worüber Du normalerweise nicht redest, hat in Deiner Therapie eine besondere Bedeutung, es führt Dich geradewegs zu Deinen Gefühlen – nur so kannst Du Deine Angst vor einem traumatisierenden Ereignis überwinden, es verarbeiten und die dort unterbrochene Entwicklung vollenden.

mp_icon

„Niemand belügt Dich so geschickt, wie Du Dich selbst!“

Therapieblockade – Selbsttäuschung!

Um die dunklen Seiten Deiner Persönlichkeit zu verbergen, den Erwartungen anderer und Deinen eigenen Vorstellungen, darüber wie Du zu sein hast, zu genügen, hast Du mit Selbstbeherrschung, Kontrolle, Verdrängung, Selbstablehnung, Selbstverleugnung, Selbsttäuschung, Selbstsabotage… eine Kulisse um Dich herum aufgebaut. Du füllst diese Kulisse mit „Leben“, indem Du selbst glaubst, dass das „DU“ bist.

In der Einzeltherapie unterstütze ich Dich darin, Deine Selbsttäuschung aufzudecken und zu erkennen, dass Deine Wahrheit tief im Nebel Deiner Vermeidungsstrategien, Vorstellungen und Illusionen verborgen ist.

Du belügst Dich selbst, um Dich nicht als Täter oder Opfer erkennen zu müssen. Um Kontrolle und Sicherheit vorzutäuschen gibst Du Dich überheblich oder wohlwollend.

Deine verdeckte Täterseite könnte so aussehen:

  • „Ich weiß was gut für Dich ist, ich will doch nur Dein Bestes!“
    Du gibst Dir selbst das Gefühl aufmerksam und großzügig zu sein und verschleierst Deine Aggression.
    In Wahrheit sagst Du: „Ich will, dass Du machst was ich Dir sage!“ Du fühlst dich stark und überlegen.

Deine verdeckte Opferseite könnte so aussehen:

  • „Ich erlaube Dir, mit mir zu tun – was immer Du willst!“
    Du gibst Dir selbst das Gefühl wohlwollender Überlegenheit und verschleierst Deine Ohnmacht.
    In Wahrheit sagst Du: „Ich lasse alles mit mir machen, weil ich nicht Nein sagen kann!“ Du fühlst dich hilflos und ausgeliefert.

Für den Erfolg Deiner ganzheitlichen Traumatherapie ist es notwendig, dass Du lernst Dich so zu akzeptieren wie Du bist und Dir erlaubst, Deine „guten“ und „schlechten“ Eigenschaften gleichermaßen da sein zu lassen. Im Spannungsfeld der Polarisation (der Zerrissenheit) zwischen gut und schlecht ist Therapie nicht möglich und Heilung kann nicht gelingen.

Traumaorientierte Einzeltherapie im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie.

Im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie biete ich Traumaorientierte Einzeltherapie an. Sie unterscheidet sich von der klassischen Psychotherapie insofern, dass ich davon ausgehe, jede psychische Störung, alle gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen, selbstzerstörerischen Gewohnheiten und selbstisolierenden Überzeugungen sind Symptome einer oder mehrerer posttraumatischer Belastungsstörungen. Egal ob das auslösende Ereignis transgenerationalen, pränatalen, frühkindlichen oder adoleszenten Ursprungs ist oder zu einem anderen Zeitpunkt im Leben (Unfall, Krieg, Katastrophe, …) geschah – jede Traumatisierung hat unmittelbar eine Entwicklungsstörung zur Folge. Abhängig von der individuellen Resilienz jedoch, hat dasselbe Ereignis unterschiedliche Folgen für einzelne Betroffene, aber es führt bei jeder Einzelnen zu einer posttraumatischen Belastungsstörung. Auch von außen betrachtet unscheinbare Ereignisse können lebenslange Folgen für die Betroffene haben!

Ich arbeite in der Traumaorientierten Einzeltherapie neben dem Gespräch, mit verschiedenen kognitiv, körperlich und abdominal orientierten Therapiemethoden und Übungen, um Dich in Deiner Therapie zu unterstützen:

  • Traumaorientierte Gesprächstherapie
  • Traumatherapie EMDR und Tapping
  • Emotionaler Ausdruck
  • Traumaorientierte Klopftechnik
  • Traumaorientierte Aufstellungstherapie
  • Traumaorientierte Körpertherapie
  • Traumaorientierte Atemtherapie

Wenn Du Dich auf diesen Prozess einlassen kannst, hast Du die Chance, Dir und Deinen unterdrückten Gefühlen, Sitzung für Sitzung näher zu kommen, Dich immer besser kennen zu lernen, mehr und mehr Verständnis Dich zu entwickeln, die traumatisierenden Ereignisse zu verarbeiten, Deine unterbrochene Entwicklung zu vollenden, erwachsen zu werden, gesunde Beziehungen einzugehen und Dein Leben eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten.

Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
Mehr erfahren …

Bitte beachte die rechtlichen Hinweise zum Inhalt dieser Seite!

©2020 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie