Ansprechpartner:

Ich interessiere mich für:

Anrede

Name

Vorname

E-Mail*

Telefon

Ihre Nachricht

Mit dem Absenden Deiner Anfrage erklärst Du Dich mit der Verarbeitung Deiner angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Deiner Anfrage und unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

Heilpraktikerin und Trauma Therapeutin Petra Maria Quack

1985 Staatsexamen zur Krankenschwester und zwölf Jahre Klinikerfahrung in den Bereichen Gynäkologie – extrakorporale Befruchtung IVF und Krebstherapie, innere Medizin – Kardiologie und Stoffwechselerkrankungen, Intensivmedizin und Endoskopie.

Klinikerfahrung in folgenden Krankenhäusern / Kliniken:

  • Nordwest Krankenhaus, Frankfurt am Main: Gynäkologie, speziell IVF Therapie und Onkologie | Intensivstation für innere Medizin
  • Paul Ehrlich Klinik, Bad Homburg: Innere Medizin, Zusatzausbildung Endoskopie | Stoffwechselerkrankung / Diabetes, Orthopädie, Psychosomatik
  • Klinik St. Hubertus, Bad Wiessee: Innere Medizin / Kardiologie

1999 Amtsarztprüfung zur Heilpraktikerin und Eröffnung der Praxis für Naturheilverfahren in Gmund am Tegernsee.

Aus- und Weiterbildungen:

  • Chi Kung Therapeutin der traditionell taoistischen Medizin
  • Meridiantherapie/Akupressur
  • Hildegard Medizin (Aderlass)
  • Säure Basen Gleichgewicht
  • Darmsanierung
  • Diät und Ernährungsumstellung
  • Heilfasten (Einführung und Begleitung)
  • Detox – Elektrolyse Fußbad
  • Regulationsdiagnostik – Bioresonanztherapie
    • Fortbildung in Allergietherapie, Krebstherapie und Impfungen
  • Neurostresstherapie
  • Orthomolekulare Medizin
  • Spagyrik
  • Phytotherapie
  • Anthroposophische- Medizin
  • Hormontherapie
  • Homöopathie
  • Dunkelfeldmikroskopie | Isopathie
  • Nosoden – Therapie
  • Horvi- Enzym-Therapie
  • Bachblüten Therapie
  • Mikrobiologische Therapie
  • Kolloid Immun Therapie
  • Sauerstoff Mehrschritttherapie nach Professor Ardenne
  • Oxyvenierung
  • Infusionstherapie
  • Chelat – Therapie
  • Wärmetherapie mit Tiefenwirkung wIRA
  • Ganzheitliche Traumatherapie
  • Traumatherapie EMDR
  • Geburtstrauma Mutter – Kind
  • NLP und Hypnosetechnik nach Milton Erickson
  • Tiefenpsychologische Astrologie (Astrologisch-Psychologisches Institut Adilswil/Zürich)
  • Therapie bei Lernblockaden und Prüfungsangst für Kinder und Erwachsene
  • Lüscher Color Diagnostik
  • Hermetische Philosophie
  • Atemtherapie
  • Bioenergetik
  • SRT- Aufstellung
  • Progressive Tiefenentspannungs-Therapie
  • Meditation
  • Mal-Therapie

Neben meiner Praxistätigkeit nehme ich regelmäßig an Fort-und Weiterbildungen teil.

Dozentinnen Tätigkeit:

Im Zentrum für Naturheilkunde (München) zu den Themen: Psychologie und Psychotherapie, Abendländische Konstitutionslehre und Hildegardmedizin.
Im BDHN Schulungszentrum München zu dem Thema „Ganzheitliche Sterbebegleitung“ und „Trauma und Atemtherapie“.
Im Fitness-Zentrum Rehmer Gmund, Anleitungen in Meditationstechniken.

Fortbildungsvorträge:

Beim BDHN München zum Thema „Die Schaltzentrale Bauch – Grundlegender

Überlebensgarant bei seelischem, körperlichem und sexuellem Missbrauch“.

BDHN Nürnberg (Meistersinger Halle) zum Thema „Gesund leben aus dem Bauch“.

Innoveutika Saarbrücken zum Thema „Systemerkrankung Trauma“

BDHN Nürnberg (Meistersinger Halle) zum Thema „Systemerkrankung Trauma“

2010 Gründung und Eröffnung | Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie in Gmund-Moosrain am Tegernsee.

Schwerpunkte in der Komplementär Medizin und Naturheilkunde sind:

Regulationsmedizin, Bioresonanztherapie insbesondere Allergietherapie, Entgiftungs- / Ausleitungstherapie, Infusionstherapie und intravenöse Sauerstofftherapie / Oxyvenierung, Dunkelfeldmikroskopie Vitalblutuntersuchung nach Prof. Dr. Enderlein / Isopathie, Neurostress-Therapie, Hormontherapie (begleitend), Orthomolekulare Medizin, Homöopathie, Spagyrik, Phytotherapie, Aminosäurentherapie, Horvi-Enzym-Therapie, Mikrobiologische Therapie und Diät- Ernährungsrichtlinien.

Schwerpunkte im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie sind:

Gesprächstherapie, Traumaorientierte Psychotherapie, Traumaorientierte EMDR-Therapie, Traumaorientierte Atemtherapie, Traumaorientierte Klopftherapie, Psychologisch strukturelle-Körpertherapie, Therapeutische Ton- und Atemübungen, Maltherapie, Traumaorientierte Körpertherapie sowie Traumaorientierte Aufstellungstherapie in der Einzel- und Paartherapie.

Seit mehr als zehn Jahren leite ich, einmal im Monat die Gruppentherapie – Traumaorientierte Aufstellungstherapie-SRT und seit über fünfzehn Jahren, mehrtägige Gruppentherapien in verschiedenen Seminarhotels mit Rundumversorgung für Frauen und Männer, zu den Themen:

  • Angst
  • Wut
  • Missbrauch
  • Mama
  • Nein
  • Rebellion
  • Fasten- und Essverhaltenstherapie
  • Vorstellungen
  • Abwehr- und Vermeidungsverhalten
  • Selbstablehnung und Selbstverletzung
  • Täterinnen- und Opferverhalten
  • Hingabe

Über mich

Neben meiner Vollzeit Praxistätigkeit, der Entwicklung von mehrtägigen traumaorientierten Gruppentherapien und traumaorientierten Aufstellungstherapien, arbeite ich seit mehr als zwanzig Jahren meine eigene Traumatisierung auf. Ich ging immer regelmäßig und konsequent zur Therapie und setze mich intensiv mit mir und meiner Posttraumatischen Belastungsstörung auseinander.

Bei jeder Aus- und Weiterbildung habe ich die vorgeschriebenen Übungseinheiten und Selbsterfahrungsmodule nicht nur zu Ausbildungszwecken belegt, sondern meine Traumatisierung immer in den Mittelpunkt gestellt und die Ausbildungsgruppenprozesse für meine Weiterentwicklung genutzt. Es war mir immer wichtig aufrichtig zu sein, für niemanden zu performen oder mich damit aufzuhalten und darüber nachzudenken, wie ich dastehe und was andere von mir halten. Mir selbst treu zu bleiben war keineswegs immer leicht, meine Unsicherheit, Ängste, Einsamkeit und das Gefühl der Wertlosigkeit waren meine ständigen Begleiter und immer präsent.

Meine Traumatisierung

Seit meiner frühesten Kindheit (Säuglingsalter) war meine Entwicklung von emotionalem Missbrauch, körperlichem Missbrauch, sexuellem Missbrauch (Inzest) und sexuell-rituellem Missbrauch geprägt. Mein Familiensystem ist seit Generationen schwer traumatisch belastet, Symbiosetrauma, Bindungs- und Bindungssystemtrauma, Verlusttrauma und Existenztraumata wurden und werden transgenerational über die epigenetische Prägung weitergegeben.

Meine Familie trat immer besonders mustergültig, normal und angepasst auf, nichts durfte nach außen dringen – der perfekte Schein wurde gewahrt. Der allgegenwärtige Zwang den Mund zu halten verbunden mit einer stetigen Kontrolle und sozialer Isolation machten ein aufbegehren unmöglich.

Den Großteil meiner Kindheit verbrachte ich in einer dissoziativen Welt, Geistes Abwesend, verängstigt, eingeschüchtert, kognitiv blockiert, stark untergewichtig, kränklich, blass und unscheinbar. Sichtbar war ich nur aufgrund meiner Körpergröße, immer und überall war ich ein Kopf größer als alle anderen.

Der Familienalltag

Starke Stimmungsschwankungen bestimmten den Familienalltag, der Alkoholmissbrauch und die manisch – depressive Störung (Größenwahn) meines Vaters, meine emotional nicht erreichbare hartherzige Mutter, die in einem Moment sehr vereinnahmend dann wieder sehr ablehnend sein konnte, machten die Atmosphäre Zuhause unberechenbar, explosiv, aggressiv, gewalttätig, manipulativ, sexuell aufgeladen, verrückt, destruktiv, moralisierend, ignorierend, einschüchternd, verwirrend, depressiv und sentimental. Machtausübung und größenwahnsinnige Verhaltensweisen wurden perfekt mit äußerer Normalität verschleiert.

Bereits im Säuglingsalter hat mein Vater begonnen mich sexuell zu missbrauchen, mit der Zeit entwickelte er ein fanatisch und pervertiertes Verhalten. Immer häufiger nahm er mich mit zu seinen Freunden, Bekannten und später zu Kunden, die für die Benutzung meines Kinderkörpers bezahlten und mich unter Drogeneinfluss sexuell – rituell missbrauchten. Meine Mutter lag die meiste Zeit unter ihrer Traumadecke und ist morgens nur widerwillig aufgestanden, wenn es aber darum ging ihr bequemes Leben zu verteidigen, war sie bereit sich mit meinem Vater zu verbünden und jeder Gewalttat zuzustimmen.

Nach jahrelanger Züchtigung und Gewalt wurde ich im Alter von 12 Jahren von meinem Vater schwanger, bei dem unprofessionell durchgeführten Schwangerschaftsabbruch kam es zu schweren Komplikationen – ich erlebte meine erste Nahtoderfahrung. Danach hat er mich nie wieder angerührt und ich habe das Erlittene in mein Unterbewusstsein verdrängt, woraufhin mein Körper starke Symptome entwickelte. Keiner der konsultierten Ärzte hat den Hilfeschrei meiner Seele und meines Körpers wahrgenommen. Erst am Ende einer langen Odyssee hat ein Neurologe, die Lage erkannt und ernst genommen – er war der einzige wissende Zeuge in meiner Kindheit und Jugend. Bevor ich seine Praxis verlassen habe, hat er mir seine Unterstützung angeboten und mir vergewissert, dass er mir helfen würde. Er bat mich, meinen Eltern auszurichten, dass er ein persönliches Gespräch mit Ihnen führen möchte. Die Einladung von diesem Neurologen, hat die Situation zu Hause völlig eskalieren lassen, mein Vater ist cholerisch ausgerastet und meine Mutter machte mir mit Nachdruck, manchmal leidend und dann wieder voller Zorn, Schuldgefühle und Vorwürfe. In dieser Nacht saß sie an meinem Bett und verhörte mich über Stunden, ich musste ihr hoch und heilig versprechen, nie wieder Kontakt zu diesem Arzt aufzunehmen. Mit ihrem Lieblings-Mantra – „wir müssen doch jetzt zusammenhalten, dass kannst Du mir doch nicht antun“ und „wie es innen aussieht geht wirklich niemanden etwas an“, hat sie mich ein weiteres Mal Mundtot gemacht. Von dem Abend an, hat mir mein Vater regelmäßig gedroht, mich umzubringen.

Mein Leben danach

Mit 17 Jahren habe ich die Ausbildung zur Krankenschwester beim Roten Kreuz begonnen, so war es mir möglich endlich von zu Hause auszuziehen und im Schwesternheim zu wohnen.

Nach meiner Ausbildung arbeitete ich in einem Lehrkrankenhaus, der Goethe-Universität, dort erlitt ich im Alter von 21 Jahren infolge eines fehlerhaften medizinischen Eingriffes einen Pneumothorax und hatte meine zweite Nahtoderfahrung.

Kurze Zeit später habe ich mich auf die Intensivstation versetzen lassen. Ich habe meinen ersten Mann kennengelernt, er trägt denselben Vornamen wie mein Vater und übt denselben Beruf aus. Wir haben geheiratet, gemeinsam ein Unternehmen aufgebaut und sieben Jahre zusammengelebt.

Mit 29 Jahren habe ich mich zu einem radikalen Neuanfang durchgerungen. Ich bin aus meiner Ehe geflohen, habe die Stadt in der ich aufgewachsen bin, meine „Familie“ sowie alle „Freunde“ zurückgelassen und habe am Tegernsee in meinem alten Beruf neu angefangen.

In einer Therapiesitzung erlebte ich meinen ersten Flashback – regressive Erinnerungen an meine Kindheit kamen schlagartig zurück. In diesem Moment wusste ich nicht wie mir geschah und ich konnte die Bilder und Gefühle nicht wirklich einordnen. Erst mit der Zeit begann ich zu realisieren wie umfangreich und tiefgehend meine Traumatisierung wirklich war. Ich musste anerkennen, wie sehr ich von mir selbst entfernt war und an welchem Abgrund ich tatsächlich stand. Neben meinen psysischen Belastungsstörungen, massiven Ängsten mit regelmäßigen Panikattacken und extremen Schlafstörung, entwickelte ich zunehmend physische Beschwerden und im weiteren Verlauf eine schwere chronische Trigeminusneuralgie.

Meine Aufarbeitung

Meine tiefenpsychologische Trauma – Aufarbeitung bestand aus einer soliden Erinnerungs- und Bewusstseinsarbeit, kognitiv-analytischen Prozessen sowie dem Wiedererleben von verdrängten körperlichen, emotionalen und traumatischen Erfahrungen. Mit den eingefrorenen Anteilen meiner Gefühle und den kontrahierten verkrampften Körperregionen sowie den unterdrückten Persönlichkeitsanteile (Talente, Potential, Lust, Lebensfreude, …) in Kontakt zu kommen, sowie meinen inneren Kampf und meine Dissoziation wahrzunehmen, waren immer wieder intensive und sehr schmerzhafte Prozesse. Mein unbedingter Wille, aus meinem Leid rauszukommen und ganz gesund zu werden, hat mich immer vorangetrieben und mir geholfen, die Rückschläge, die vielen Stunden voller Verzweiflung, Angst, tiefer Trauer, großer Unsicherheit – ohne Einnahme von Psychopharmaka durchzustehen.

Aufgrund meiner sehr guten medizinischen Ausbildungen, meinen naturheilkundlichen Weiterbildungen sowie meiner ausgeprägten Fähigkeit komplexe medizinische und psychische Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, war es mir auch möglich, meine Jahrzehnte andauernde Trigeminusneuralgie mit Infusionen, Sauerstofftherapie, Bioresonanz-Therapie, zahlreichen naturheilkundlichen Medikamenten und Psychotherapie zu heilen. In dieser Zeit habe ich mich unter ständigen Schmerzen durch viele Höhen und Tiefen, sowie unzählige Rückschläge gekämpft. Da ich absolut nichts kauen oder zerbeißen konnte, musste ich auf vieles verzichten, was ich gerne gegessen und was mir zumindest zeitweise etwas Zufriedenheit, Genuss sowie Lebensfreude gegeben hätte. Ein soziales Leben wurde genauso unmöglich wie normales Essen. Meine Zähne und mein Zahnfleisch waren extrem schmerzempfindlich, jede Berührung verursachte Angst bis hin zu Panikattacken. Aufgrund meines Wissens über die Wirkweise und das Suchtpotential von Schmerzmitteln habe ich mich bewusst entschieden, solche Medikamente nicht einzunehmen. Ich habe gelernt mit chronischen Schmerzen bewusst umzugehen und damit die Lehrmeinung vom Schmerzgedächtnis für mich persönlich widerlegt.

Es war mir zeitweise nicht möglich, meine Zähne selbst zu putzen, aber mein Hygieneverständnis und meine Angst alle Zähne zu verlieren zwangen mich zum Handeln. Wann immer ich mich stabil genug fühlte, habe ich nach einer Zahnärztin gesucht, in der Hoffnung, dass mir nicht erneut Unverständnis, Erniedrigung und Ablehnung entgegengebracht wird. Es hat einige Jahre gedauert bis ich einen verständnisvollen Zahnarzt und seine Zahnarzthelferin, die eine professionelle Zahnreinigung anbietet, gefunden habe. Jetzt gehe ich viermal im Jahr zur Zahnreinigung und habe bisher keinen einzigen Zahn verloren.

Mit unterschiedlichen Therapeutinnen und Therapieformen habe ich über einen sehr langen Zeitraum (22 Jahre) intensiv an meinen vielschichtigen Traumata gearbeitet. Nach und nach war es mir so möglich, mich aus meinen Spaltungen und Verstrickungen zu befreien, meine abgespaltenen, traumatisierten Persönlichkeitsanteile zu integrieren und die darin gebundene Lebenskraft, Klarheit und mein Selbstvertrauen zurück zu gewinnen.

All das hat jeden Tag aufs Neue sehr viel Disziplin, Durchhaltevermögen, entschiedenen Willen und Zuversicht von mir abverlangt. Da ich bereits im Säuglingsalter einen starken Abspaltungsmechanismus entwickelt habe, durch den es mir möglich war, krasse Schmerzen auszuhalten und zu ertragen, konnte ich während meiner ganzen Aufarbeitung, die Arbeit in meiner Vollzeit Praxis professionell bewältigen.

Natürlich gab es auch Zeiten in denen ich den Glauben an mich verloren hatte und mich an diverse „spirituelle Heiler“ gewandt habe. Meine persönliche Erfahrung und mein Resümee sind – Heilung kann nicht von außen kommen. Heilung ist nicht käuflich und ist nicht einfach so plötzlich da – ohne persönliches Engagement. Der sogenannte „spirituelle“ Markt ist überfüllt, mit Leuten, die selbst in ihren Überlebensstrategien stecken aber vorgeben andere retten zu können (das ist Teil ihrer Überlebensstrategie, deshalb wirken sie häufig authentisch, charismatisch und überzeugend). Ich habe mir auch manchmal einen leichteren Weg gewünscht, besonders einen, der nicht soviel Zeit in Anspruch nimmt aber HEILUNG braucht sehr viel Zeit!

mp_icon

Nur ich selbst, kann meinen Weg gehen, bis ich an meinem persönlichen Gipfelkreuz angekommen bin, muss ich beständig einen Schritt nach dem anderen machen.

– Petra M. Quack

Die Entscheidung

Für die Entscheidung meine Vita in dieser Form nieder zu schreiben und zu veröffentlichen, habe ich jetzt fast zwei Jahre gebraucht. Ich habe den Text unzählige male geschrieben, gelöscht, neu geschrieben, gelöscht, … bis ich mir und meiner Wahrheit so nah gekommen bin, dass ich zu mir und meiner Geschichte stehen kann.

Ich möchte Dir mit diesem kleinen Einblick in mein Leben, Mut machen nicht aufzugeben, wenn es auch manches Mal hoffnungslos erscheint, wenn Du glaubst nicht mehr zu können oder wenn es Dir reicht, weil Du glaubst, dass Leben würde keinen Sinn machen und könnte auch genauso gut ohne Dich stattfinden oder es müsse doch auch noch was anderes geben, als immer nur Therapie. Ich kann Dir versprechen, dass es sich lohnt, weiter in Deine Dunkelheit vorzudringen, schreckliche und schmerzvolle Erinnerungen anzunehmen und Dich auf ängstigende Gefühle einzulassen. Dein Leben beginnt, wenn Du bei Dir angekommen bist!

Schlusswort

„So liebe Kinder gebt schön acht, ich habe euch etwas mitgebracht.“ Mit diesem Satz des Sandmännchens bin ich aufgewachsen.

Wir alle tragen in unserer Psyche einen wertvollen Selbstschutz, der es uns ermöglicht, die menschlichen Abgründe und Grausamkeiten, wie die Gier nach Geld, Geltung, Macht, Gewalt und Sex ganz tief in unserm Unterbewusstsein zu verdrängen. Aber die unterdrückte Gier nach Macht entlädt sich tausendfach in jedem Moment irgendwo auf der Welt und verursacht unermesslichen Schaden. Das geschieht nicht nur in den sozialen Randgebieten, sondern gerade und im Besonderen bei denen, die sich alles kaufen können, in der sogenannten „besseren“ Gesellschaft, bei den Eliten. Diesen Leuten scheint es leicht zu fallen, andere zu Objekten zu machen um diese dann zu benutzen und zu missbrauchen um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Allen gemeinsam ist Ihre Sandmännchen-Mentalität – was hat es ihnen wieder schönes mitgebracht. Geblendet von den Versprechen der Hochglanz-Magazine, der schönen heilen Welt der Werbung, den Heldinnen der Film-Welt und Ihrer eigenen genialen Vorstellungswelt vom freien Leben, weicht die Realität einer perfekt inszenierten Scheinwelt. In dieser Kulisse gibt es keine unbequemen Wahrheiten, keine Grausamkeiten, keine seelischen Abgründe und keine verdrängte Gier nach Macht. Aufwachen oder lieber weiter dem Sandmännchen vertrauen?

mp_icon

Alles zu bezweifeln oder alles zu glauben, dass sind zwei gleichermaßen bequeme Lösungen, denn beide entheben sie uns des Nachdenkens.

– Henri Poincare

Entwicklung ohne Menschlichkeit

Menschlich ist die Menschheit (von einzelnen abgesehen) im Lauf der Geschichte nicht gewachsen, das Gegenteil ist der Fall. Die Masse verharrt eingeschüchtert in Angst und gehorcht denen, die ihre Gier nach Macht ausleben und ihre Pläne mit Versprechungen, Lügen, Unterdrückung, Bestrafung, Ausgrenzung, Diffamierung, Spaltung und völliger Ignoranz gegenüber einem Großteil der Bevölkerung durchsetzen. Warum will der Mensch alles was auf dieser Erde geschieht kontrollieren, woher kommt dieser gestörte Allmachtsanspruch? Warum ist den Menschen die Wahrheit nicht zumutbar? Vieleicht liegt das daran, dass wir die An-Bindung an die geistige Welt und das Vertrauen in das Leben und uns selbst verloren haben.

mp_icon

Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben!

– Charly Chaplin, Rede an die Menschlichkeit | Der große Diktator

Was Dich bei mir erwartet.

In den letzten zwanzig Jahren habe ich mich nicht nur kognitiv Weitergebildet, sondern bin menschlich auf meinem Weg gewachsen und habe dabei die Ganzheitliche Traumatherapie stetig weiterentwickelt. Mit meiner mehr als 35-jährigen Berufserfahrung und meinem persönlichen Fundament, biete ich professionelle, fundierte und lebendige traumaorientierte ganzheitliche Therapie als Einzel-, Paar- und Gruppentherapie an.

Zu Beginn machen wir gemeinsam eine Bestandsaufnahme Deiner psychischen Belastungen, Störungen und Konflikte (Posttraumatische Belastungsstörung | PTBS).

Du musst Dir ein Grundverständnis über Dich selbst, Deine Prägung und Konditionierung, Deine Selbstablehnung und Deine Selbstverletzung, Deine Traumata und die Traumata in Deiner Herkunftsfamilie erarbeiten.

Ich orientiere Dich bei Deiner Auseinandersetzung mit Deinen Abwehr-und Vermeidungsstrategien, Deiner Selbstsabotage und mit Deinem Opfer- und Täterinnenverhalten.

Du musst Dich erkennen – es ist eine absolute Grundvoraussetzung, dass Du Dich siehst und verstehst. Erst dann ist eine solide Trauma Aufarbeitung möglich.

Deine Selbsteinschätzung ist genauso wichtig wie Deine Selbstreflexion. Ich nenne das -Standortbestimmung und Realitätscheck.

Wenn Du Dich in einer Krise befindest, nicht stabil bist und kein sicheres soziales Umfeld hast müssen wir zunächst einmal therapeutisch an Deiner Basis arbeiten. Diese Krisenintervention kann eine längere Zeit in Anspruch nehmen.

Wir gehen gemeinsam Schritt für Schritt zu den Themen, die hinter Deinen Alltagsbelastungen, Konflikten sowie psychischen und körperlichen Belastungsstörungen stehen.

Aufkommende intensive Gefühle sind genauso willkommen wie Dein Abwehrverhalten, wichtig dabei ist, dass Du Dich selbst reflektierst und bereit bist – Dich führen zu lassen. Nur so ist es möglich, dass Du lernst Verantwortung für Dich und Deine PTBS zu übernehmen und mitzuarbeiten.

Du und Dein Unterbewusstsein, die Fähigkeit Deiner Mitarbeit sowie Tiefe und Ausmaß Deiner traumatischen Erinnerungen bestimmen das Tempo. Oft braucht es sehr viel Selbstvertrauen und Mut – dabei werde ich Dich mit meiner Präsenz, meiner Erfahrung und meinem Engagement unterstützen.

Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
Mehr erfahren …

Bitte beachte die rechtlichen Hinweise zum Inhalt dieser Seite!

©2020 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie